8/6 Shigatse-Sakya-Shegar
Abbiamo deciso di non andare a vedere il monastero del Panchem Lama perche' abbiamo saputo che e' completamente preso dai cinesi. A loro vanno i soldi dell'entrata e loro pagano i manaci che ci stanno. Invece abbiamo fatto la Kora che e' il giro di pellegrinaggio intorno al monastero che le persone fanno per pregare. Su tutto il percorso che puo essere fatto solo in senso orario, ci sono i mulini di preghiera e ci sono soprattutto vecchi che la fanno pregando e girando i mulini. Monlom ci ha spiegato che i vecchi lo fanno come passatempo e perche' sono piu' vicini alla prossima vita.
A mezzogiorno siamo partiti per Sakya dove c'e' il monastero del Sakya Lama. E' il terzo Lama piu' importante nel buddhismo tibetano. E' collui che sceglie il Dalai Lama ed il Panchem Lama quando entrambi sono morti. Il Sakya Lama e' fuggito e vive in India, e' sposato ed ha figli. I suoi figli diventano automaticamente Sakya Lamas e percio' ci possono essere di piu'. Se siete confusi da tutti sti Lamas, non vi preoccupare io ne sono sicuramente ancora piu' confusa. Quello che so e' che il monastero e' meno frequentato degli altri e sembra anche un po' dimenticato. Ma questo non toglie niente alla sua bellezza. Nella sala di cerimonia principale ci sono diversi Buddha di oro puro che quasi non vedi per la poca luce che ce'. In una delle sale laterali alcuni monaci ed un Lama stavano pregando. il loro pregare consiste in leggere delle scritte buddhistiche che in se e' una cosa molto meditativa perche' lo fanno in una cosa tra parlare e cantare. In piu' il tutto e' accompagnato da suoni di isrumenti sporadici come tamburi e trombe. Molto bello. Ti viene da sederti dietro di loro, chiudere gli occhi e farti portare via.
In tarda serata, siamo poi arrivati a Shegar, il nostro ultimo stop prima del EBC (Everest Base Camp).
Die chinesische Regierung setzt sich sehr stark dafuer ein, Shigatse zur Hochburg des tibetischen Buddhismus aufzubauschen. Das Kloster wurde renoviert, deren Moenche bekommen Gehalt und ueber der Altstadt haben sie eine Festung gebaut, die dem Potala Palast in Lhasa aehneln soll. Seit nicht mal 2 Jahren steht sie dort, unbewohnt und beeindruckend hoechstens durch ihre Groesse.
Da der Reisefuehrer von Edith und Carolin nicht sehr vom Kloster schwaermte, die Atmospaere in den Zeremoniehallen nicht halb so mitreissend sei wie in anderen Tempeln, beschlossen wir das Kloster sein zu lassen, und stattdessen die Kora (Pilgerweg) darum zu gehen.
Abgesehen vom Muell, der ueberall lag (fuer eine Kora ungewoehnlich), war der Spaziergang den Berg hoch, ums Kloster bis zum Pseudo-Potala schoen. Beeindruckend waren vor allem die Tausende Gebetsmuehlen und -fahnen, die den Weg saeumten. Und die Pilger waren so freundlich, das "Tashi Delej" prasselte von allen Seiten.
Der von den Chinesen aus den Boden gestampfte Palast ist nicht der Rede wert. Kalt und leblos stand er da, nur ein paar Kinder spielten am Fusse der Eingangstreppe. Dieser Palast wurde einfach nur erbaut, um die Popularitaet des chinesischen Panchen Lama zu pushen. Obwohl dieser in Peking lebt und mit den Tibetern wahrscheinlich wenig am Hut hat.
Nach meinen Informationen ist der Panchen Lama fuer die Tibeter genauso wichtig wie der Dalai Lama. Waehrend der Dalai Lama auch ueber politische Kompetenzen verfuegt, ist der Panchen Lama rein spirituelles Oberhaupt. Beide waehlen jeweils den Nachfolger des anderen, nach goettlicher Eingebung in Traeumen.
Da der 10. Panchen Lama verstorben ist, hat der aktuelle 14. Dalai Lama einen 5-jaehrigen Jungen zum Nachfolger auserkoren. Die Chinesen haben Wind davon bekommen, und den tibetischen 11. Panchen Lama samt Familie verschleppt und somit zum juengsten politischen Gefangenen der Welt gemacht. Niemand weiss, was aus ihnen geworden ist. Stattdessen haben sie tibetische Moenche unter Druck gesetzt und sie gezwungen, in Vertretung des Dalai Lamas einen gefuegigen 11. Panchen Lama auszuwaehlen. Und den haben sie nun, im Fernsehen ist er oft zu sehen und wird sogar "the living buddha" genannt. Nur die Tibeter spielen nicht mit, insgeheim hoffen sie immer noch auf die Freilassung des richtigen Panchen Lama, der inzwischen 18 Jahre als sein und - falls er noch lebt - eine ordentlich chinesische Gehirnwaesche hinter sich haben muesste.
Das Problem ist nun folgendes: der 14. Dalai Lama wird eben auch nicht juenger, und sein Nachfolger muss vom Panchen Lama ausgewaehlt werden. Die Tibeter werden es zwar nicht akzeptieren, aber wenn der chinesische Panchen Lama einen Dalai Lama auswaehlt, wuerden die Chinesen diesen so popularisieren, dass zumindest im Westen bald keiner mehr wissen wird, ob er nun rechtmaessig ist oder nicht. Die Tibeter vertrauen voll auf den verschleppten Panchen Lama; wuerde dieser noch leben und einen Dalai Lama bestimmen, muessten sie sich seiner Wahl der Tradition entsprechend fuegen. Unabhaengig davon, ob dieser nach zig Jahren chinesischer Haft noch objektiv urteilen koennte. So krass es auch klingt: das Beste fuer die Tibeter waere vielleicht wenn der Junge nicht mehr leben wuerde. Dann kaeme naemlich der Sakya Lama in Aktion. Er ist sozusagen die Aushilfe, die bei Ausfall des Dalai und des Panchen Lama, einen der beiden auswaehlen kann. Dieser lebt, wie auch der aktuelle Dalai Lama, in Indien und interessiert sich sehr fuer die Belange der Tibeter.Wuerde also der 11. Panchen Lama (der Richtige) nicht mehr auftauchen, wuerde der 41. Sakya Lama sicher eine fuer die Tibeter angemessene Wahl fuer den naechsten Dalai Lama treffen. Alles nicht so einfach. Hier noch ein Link fuer einen Grundriss der tibetischen Geschichte im Allgemeinen: http://de.reisen.yahoo.com/p-reisefuehrer-604114-tibet_geschichte-i
Zum Mittagessen wurden wir in ein tibetisches Lokal gefuehrt, die reinste Touribude mit hohen Preisen und schlechten Essen. Als ich das Essen trotz Hungers stehen lassen musste, sah sogar der Chef ein, dass das Fleisch zaeh und das Gemuese roh war. Ich glaube, Monlom wird uns nich so schnell wieder in eine Touristenbude fuehren.
In Sakya sahen wir uns das Kloster des Sakya Lama an, anscheinend ist das 1000 Jahre alte Gemaeuer noch nicht sehr lange fuer Touristen zugaenglich. Wir hatten sogar Glueck und konnten den Moenchen beim Beten zuschauen.
Die Gebete waren fuer einen besonderen Anlass, da selbst ein Lama (hoeherer Moench) mitmachte. Seine Anwesenheit auf einen erhoehten Stuhl trug allerdings nichts zur Ernsthaftigkeit der jungen Moenche bei.Nach der Besichtigung des einzigen Hotels im Dorf beschlossen wir, noch am selben Tag weiter nach Shegar zu fahren.Die Entscheidung war richtig: das kleine Dorf, das Guesthouse, das Restaurant und die Menschen waren richtig nett.
A mezzogiorno siamo partiti per Sakya dove c'e' il monastero del Sakya Lama. E' il terzo Lama piu' importante nel buddhismo tibetano. E' collui che sceglie il Dalai Lama ed il Panchem Lama quando entrambi sono morti. Il Sakya Lama e' fuggito e vive in India, e' sposato ed ha figli. I suoi figli diventano automaticamente Sakya Lamas e percio' ci possono essere di piu'. Se siete confusi da tutti sti Lamas, non vi preoccupare io ne sono sicuramente ancora piu' confusa. Quello che so e' che il monastero e' meno frequentato degli altri e sembra anche un po' dimenticato. Ma questo non toglie niente alla sua bellezza. Nella sala di cerimonia principale ci sono diversi Buddha di oro puro che quasi non vedi per la poca luce che ce'. In una delle sale laterali alcuni monaci ed un Lama stavano pregando. il loro pregare consiste in leggere delle scritte buddhistiche che in se e' una cosa molto meditativa perche' lo fanno in una cosa tra parlare e cantare. In piu' il tutto e' accompagnato da suoni di isrumenti sporadici come tamburi e trombe. Molto bello. Ti viene da sederti dietro di loro, chiudere gli occhi e farti portare via.
In tarda serata, siamo poi arrivati a Shegar, il nostro ultimo stop prima del EBC (Everest Base Camp).
Die chinesische Regierung setzt sich sehr stark dafuer ein, Shigatse zur Hochburg des tibetischen Buddhismus aufzubauschen. Das Kloster wurde renoviert, deren Moenche bekommen Gehalt und ueber der Altstadt haben sie eine Festung gebaut, die dem Potala Palast in Lhasa aehneln soll. Seit nicht mal 2 Jahren steht sie dort, unbewohnt und beeindruckend hoechstens durch ihre Groesse.
Da der Reisefuehrer von Edith und Carolin nicht sehr vom Kloster schwaermte, die Atmospaere in den Zeremoniehallen nicht halb so mitreissend sei wie in anderen Tempeln, beschlossen wir das Kloster sein zu lassen, und stattdessen die Kora (Pilgerweg) darum zu gehen.
Abgesehen vom Muell, der ueberall lag (fuer eine Kora ungewoehnlich), war der Spaziergang den Berg hoch, ums Kloster bis zum Pseudo-Potala schoen. Beeindruckend waren vor allem die Tausende Gebetsmuehlen und -fahnen, die den Weg saeumten. Und die Pilger waren so freundlich, das "Tashi Delej" prasselte von allen Seiten.
Der von den Chinesen aus den Boden gestampfte Palast ist nicht der Rede wert. Kalt und leblos stand er da, nur ein paar Kinder spielten am Fusse der Eingangstreppe. Dieser Palast wurde einfach nur erbaut, um die Popularitaet des chinesischen Panchen Lama zu pushen. Obwohl dieser in Peking lebt und mit den Tibetern wahrscheinlich wenig am Hut hat.
Nach meinen Informationen ist der Panchen Lama fuer die Tibeter genauso wichtig wie der Dalai Lama. Waehrend der Dalai Lama auch ueber politische Kompetenzen verfuegt, ist der Panchen Lama rein spirituelles Oberhaupt. Beide waehlen jeweils den Nachfolger des anderen, nach goettlicher Eingebung in Traeumen.
Da der 10. Panchen Lama verstorben ist, hat der aktuelle 14. Dalai Lama einen 5-jaehrigen Jungen zum Nachfolger auserkoren. Die Chinesen haben Wind davon bekommen, und den tibetischen 11. Panchen Lama samt Familie verschleppt und somit zum juengsten politischen Gefangenen der Welt gemacht. Niemand weiss, was aus ihnen geworden ist. Stattdessen haben sie tibetische Moenche unter Druck gesetzt und sie gezwungen, in Vertretung des Dalai Lamas einen gefuegigen 11. Panchen Lama auszuwaehlen. Und den haben sie nun, im Fernsehen ist er oft zu sehen und wird sogar "the living buddha" genannt. Nur die Tibeter spielen nicht mit, insgeheim hoffen sie immer noch auf die Freilassung des richtigen Panchen Lama, der inzwischen 18 Jahre als sein und - falls er noch lebt - eine ordentlich chinesische Gehirnwaesche hinter sich haben muesste.
Das Problem ist nun folgendes: der 14. Dalai Lama wird eben auch nicht juenger, und sein Nachfolger muss vom Panchen Lama ausgewaehlt werden. Die Tibeter werden es zwar nicht akzeptieren, aber wenn der chinesische Panchen Lama einen Dalai Lama auswaehlt, wuerden die Chinesen diesen so popularisieren, dass zumindest im Westen bald keiner mehr wissen wird, ob er nun rechtmaessig ist oder nicht. Die Tibeter vertrauen voll auf den verschleppten Panchen Lama; wuerde dieser noch leben und einen Dalai Lama bestimmen, muessten sie sich seiner Wahl der Tradition entsprechend fuegen. Unabhaengig davon, ob dieser nach zig Jahren chinesischer Haft noch objektiv urteilen koennte. So krass es auch klingt: das Beste fuer die Tibeter waere vielleicht wenn der Junge nicht mehr leben wuerde. Dann kaeme naemlich der Sakya Lama in Aktion. Er ist sozusagen die Aushilfe, die bei Ausfall des Dalai und des Panchen Lama, einen der beiden auswaehlen kann. Dieser lebt, wie auch der aktuelle Dalai Lama, in Indien und interessiert sich sehr fuer die Belange der Tibeter.Wuerde also der 11. Panchen Lama (der Richtige) nicht mehr auftauchen, wuerde der 41. Sakya Lama sicher eine fuer die Tibeter angemessene Wahl fuer den naechsten Dalai Lama treffen. Alles nicht so einfach. Hier noch ein Link fuer einen Grundriss der tibetischen Geschichte im Allgemeinen: http://de.reisen.yahoo.com/p-reisefuehrer-604114-tibet_geschichte-i
Zum Mittagessen wurden wir in ein tibetisches Lokal gefuehrt, die reinste Touribude mit hohen Preisen und schlechten Essen. Als ich das Essen trotz Hungers stehen lassen musste, sah sogar der Chef ein, dass das Fleisch zaeh und das Gemuese roh war. Ich glaube, Monlom wird uns nich so schnell wieder in eine Touristenbude fuehren.
In Sakya sahen wir uns das Kloster des Sakya Lama an, anscheinend ist das 1000 Jahre alte Gemaeuer noch nicht sehr lange fuer Touristen zugaenglich. Wir hatten sogar Glueck und konnten den Moenchen beim Beten zuschauen.
Die Gebete waren fuer einen besonderen Anlass, da selbst ein Lama (hoeherer Moench) mitmachte. Seine Anwesenheit auf einen erhoehten Stuhl trug allerdings nichts zur Ernsthaftigkeit der jungen Moenche bei.Nach der Besichtigung des einzigen Hotels im Dorf beschlossen wir, noch am selben Tag weiter nach Shegar zu fahren.Die Entscheidung war richtig: das kleine Dorf, das Guesthouse, das Restaurant und die Menschen waren richtig nett.




0 Comments:
Post a Comment
<< Home