Manu&Tobi in anywhere

 

Tuesday, June 05, 2007

30/5 Lhasa

Sono stata molto meglio ma non ancora del tutto bene e percio' abbiamo fatto una giornata tranquilla. Siamo andati in centro per vedere il Barkhor. E' il sentiero di pellegrinaggio che va intorno al Jokhang tempio (quello piu' importante nel buddhismo tibetano.). E' allucinante. Questo Barkhur e' pieno di pellegrini che lo seguono in senso orario. La maggior parte cammina pregando e in mano hanno i mulini di preghiera . Altri pero' fanno il percorso inginocchiandosi e poi straiandosi dopo ogni 4 passi. E' molto emozionante osservare il tutto perche' ti da una sensazione di profondo rispetto.

Ci troviamo molto bene a Tibet. E' stato amore a prima vista. Da subito noti la differenza con la Cina. Qui le persone sorridono e questo anche se la loro vita sotto il regime cinese non e' facile. Abbiamo cercato da subito di evitare locali cinesi ma questo e' quasi impossibile. Un ragazzo tibetano ci ha spiegato che i locali, anche quelli che noi credevamo tibetani sono tutti di proprieta' cinese. Questo e' causato soprattutto dal fatto che i tibetani pagano una tassa alta per avere un impresa mentre i cinesi non pagano niente. No comment.

Beim Erkunden der Stadt trafen wir auf den Barkhor. Dieser Pilgerweg umrundet den Jokhang-Tempel, das groesste Heiligtum Tibets. Der Weg ist gesaeumt von Souvenirlaeden fur Touristen und Einheimische. Im Uhrzeigersinn laufen die Pilger betend und Gebetskreisel drehend um den Tempel. Vereinzelt sahen wir welche, die sich alle paar Schritte der Laenge nach auf den Boden warfen. Wie wir spaeter erfuhren, haben die Pilger mehrere Tagesreisen zu Fuss hinter sich. Die, die sich auf den Boden legen, brauchen teilweise sogar Jahre bis sie von ihrem Heimatdorf nach Lhasa kommen.
Die Kleidung der Tibeter ist einfach nur schoen. Die meisten tragen lange, schwere Stoffmaentel und alle Arten von Hueten. Viele Frauen sind mit Schmuck behangen und tragen lange Zoepfe, die sie um den Kopf wickeln. Sogar bei Maennern sind lange Zoepfe nicht unueblich. Den Unterschied zu den Chinesen merkten wir sofort: sie lachten. Und das oft und gerne. Selbst beim Beten laechelten sie sich oder uns immer wieder freundlich zu. Ihre positive Lebenseinstellung spiegelt sich in den Lachfalten im sonnengebraeunten Gesicht wieder. Herrlich!
Die andaechtige Atmosphaere, die trotz des Geschreis der Souvenirverkaeufer, herrschte, war herrlich. Ich koennte den ganzen Tag hier stehen und den Pilgern zuschauen, aber wir hatten Hunger. Wir setzten uns auf die Dachterrasse eines Restaurants an einem Eck des Pilgerweges, von wo aus wir den Pilgerstrom ueberblicken konnten.
Die Altstadt um den Tempel ist hinreissend. In schmalen Gassen zwischen den alten tibetischen Haeusern reiht sich ein Strassenverkaeufer an den naechsten. Meine Idee, in den kleinen Gassen einen Friseursalon aufzusuchen, fand Manu im Nachhinein nicht so toll. Der Schnitt war zwar schief, aber billig. Waechst doch nach, oder?

Nachdem in unserem letzten Hotel das Bad zuviel stank und komische Wuermer herumkrochen, wechselten wir heute in eine Jugendherberge. Diese war zwar billiger und besser, aber ein purer Chinesenschuppen. Obwohl uns das nicht gluecklich machte, blieben wir vorerst.
Tibet ist zwar autonom und blablabla, aber die Tibeter haben keine glueckliche Situation. Von der Polizei werden sie oft schickaniert, waehrend die eingewanderten Chinesen keine Steuern fuer Geschaefte usw. bezahlen muessen, sind die der Tibeter extrem hoch. Fuer viele zu hoch, um ein eigenstaendiges Business aufzumachen. Abgesehen von kleinen tibetischen Restaurants, liegt alles in der Hand von Chinesen. Egal wohin man geht, den Grossteil des bezahlten Geldes wird ein Chinese kassieren.

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