Manu&Tobi in anywhere

 

Saturday, June 16, 2007

10/6 Everest Base Camp

E' arrivato il grande giorno, vedremo la montagna piu' alta del mondo. Siamo partiti alle 7 della mattina, perche' vogliamo vedere il Mount Everest nella prima luce del giorno. Con il sole che sorgeva dietro di noi siamo saliti il passo di 5200 metri (qui ogni passo e' 5200 metri, non so come i cinesi l'hanno combinato), dal quale poi vedremo il Himalaya. Gia' la salita era spettacolare e il massimo era quando siamo arrivati su e davanti a noi dall'altra parte della vallata ci salutava il Himalaya. La punta del Mount Everest pero' non era visibile per il momento, perche'coperta dalle nuvole, ma abbiamo ancora tutta la giornata. Prima pero' dobbiamo attraversare la vallata e percorrere un'altra alla fine della quale ci aspetta la montagna. E' incredibile. Il Mount Everest e' sempre li, imposante e per tutto il viaggio ti viene da guardarlo continuamente. Inizialmente voevamo stare al monastero che sta ad 1 chilometro dal BC nuovo ma il guest house non ci convinceva ed infine abbiamo deciso di andare a vedere le tende. Da tre mesi hanno mosso il BC dal suo posto originale a dove sta adesso (5 km piu' avanti) per via dei preparativi "segreti" per il passaggio della fiaccola olimpica dal Mount Everest. Le tende del BC erano piu' carine e comode di quanto abbiamo pensato e percio' abbiamo deciso di stare nella tenda "Hotel California" (such a lovley place). Dopo il pranzo siamo poi partiti a piedi al vero BC che dovrebbe essere ad un oretta di cammino. Alla partenza del cammino ci aspettavano delle carozze a cavalli che stanno li per i turisti pigri, ma ovviamente questa opzione non e' stata considerata neanche per un secondo da noi. Abbiamo cercato di prendere solo sentierini, evitando la strada principale e le carozze ed infine siamo arrivati dopo un ora e mezza al punto dove potevamo vedere il Base Camp un 100 metri sotto di noi. Senza volerlo siamo dunque saliti a 5300 metri ed arrivati in un posto dove non potremmo stare. Attualmente i militari cinesi del BC sono abbastanza nervosi e non permettono di scendere dal sentiero principale oppure andare piu' avanti del loro Check point. Monlom ci ha messi alla guardia e ci ha "commandati" di non andare dove non potevamo. Ed eccoci qua e sotto di noi un militare cinese ci sta chiamando e fa segni di scendere. Ma noi abbiamo fatto finta di non sentire e siamo rimasti ad amirare il Mount Everest da un po piu' indietro, affinche non ci poteva piu' vedere. Devo dire che tutti eravamo un po' aggitati per cosa ci succedera' una volta riscesi.
Il Base Camp originale non sta come abbiamo pensato direttamente al piede della montanga ma un po' piu' avanti nella valle. Eravamo abbastanza delusi di non arrivare alla montagna stessa, a poterla toccare, ma almeno avevamo una vista direttissima dal punto dove eravamo. Piu' avanti da dove stavamo potevamo vedere gli inizi del ghiaccio. Che voglia di andarci.
Tornati nel nuovo Base Camp abbiamo visto una macchina delle autorita' cinesi responsabili dei turisti. Ups che caga. Ma alla fine non erano li per cercarci e non ci e' sucesso niente.

La notte io non riuscivo a dormire, molto probabilmente per l'altitudine e neanche Tobi ha dormito. Cosi' alle 4.30 ci siamo alzati e usciti per fare un giro. Che sorpresa, aveva nevicato. Figata. Dopo un giro, io sono tornata nel letto caldo mentre Tobi ha deciso di andare verso la montagna per vedere il sorgere del sole.

Um moeglichst viel vom Sonnenaufgang zu haben, fuhren wir schon um halb acht morgens los. Als wir auf den Pass (5200m) Richtung Mount Everest (Qomolangma) hielten, kamen wir in vollen Genuss der Morgenstunde.Obwohl deren Spitzen noch von Wolken umhuellt waren, konnten wir am Horizont die Gruppe der Achttausender um den Everest erkennen. Wahnsinn!
Die Strasse von Shegar zum tibetischen Basecamp des hoechsten Berges der Welt ist eine der besten ungeteerten Strassen, die wir je befahren sind. Fast schon ein Highway. Wird diese dann in naechster Zeit auch noch geteert, koennen auch groessere Reisebusse hochfahren und nicht nur Jeeps wie unserer. Gerade rechtzeitig fuer die Sommerolympiade in Peking muss sich China ja vom besten Licht zeigen.
Sofern das Wetter gut ist wie es heute war, braucht sich die chinesische Regierung gar nicht mal so anstrengen: der Berg steht am Ende eines schoenen Tals, seine staendige Praesenz ist so spuerbar, dass man die Augen einfach nicht davon lassen kann. Ach, ich vergass: die Chinesen sind es ja gewohnt, Wettergott zu spielen, also werden ein paar Wolken um "ihren" besonderen Berg sicher nicht den Fackellauf stoeren. Ein bisschen Chemie in die Luft, und die Sicht ist frei.
Urspruenglich wollten wir beim Kloster ein Kilometer vor dem Basecamp uebernachten, aber das Guesthouse sagte uns nicht so richtig zu und die Entfernung vom Berg war uns einfach zu gross. Also doch schlafen im Basecamp.
Damit sie mehr Ruhe bei den Vorbereitungen fuer den Fackellauf haben, wurde vor drei Monaten das Basecamp ca. 5km nach vorne verschoben, weg vom Berg. Die Chinese duerfen das. Jetzt kann man nicht mehr weiter laufen, als bis zum militaerischen Checkpunkt vor dem "alten" Basecamp. Danke.
Das Zeltdorf des "neuen" Basecamps bestand zwar nur aus Hotelzelten, Shopzelten, Restaurantzelten und Souvenirstaendchen (und dem hoechstgelegenen Postbuero der Welt), aber alles war absolut tibetisch. So richtig touristisch kam es uns vielleicht deshalb nicht vor, weil nur eine handvoll Touristen im Camp unterwegs waren.Die Ausstattung der Hotelzelte waren zwar auf das mindeste reduziert, aber dafuer nett. Unser "Hotel de California" war einfach ein grosses Zelt mit Ofen, und rundherum die tibetischen Holzbaenke, die tagsueber zum Sitzen und nachts zum Schlafen benutzt werden. Dahinter war noch ein Kochzelt angehaengt, dessen Dienste wir sofort in Anspruch nahmen. Die Menuekarte (geschrieben auf einen Karton und benutzt von mehreren Zelten) war verstaendlicherweise nicht sehr lang, aber das Essen war ueberraschend gut.
Fuer die natuerlichen Beduerfnisse hatten wir die Auswahl zwischen einem Toilettenzelt und der freien Natur. Ich habe mir nie ertraeumen koennen, beim verrichten der Notdurft auf den Mount Everest starren zu koennen.
Da die Sicht langsam von Wolken versperrt wurde und es anfing zu regnen, beschlossen wir auf den "Aufstieg" zum alten Basecamp noch ein wenig zu warten. Waehrend ich wartete und wartete, schliefen die drei Frauen. Wie kann man schlafen, wenn man sich ca. 2 Gehstunden vom Fuss des hoechsten Berges der Welt befindet?
Als es fertig geregnet hatte, waren zum Glueck alle wieder wach und wir konnten los. Hinter den Zelten standen schon die ganzen Pferdekarren bereit, die uns bis zum Kontrollpunkt der Militaers vor den alten Basecamp fahren wollten. Aber da keiner von uns Probleme zu Fuss hatten, schritten wir daran vorbei.
Auch auf der Strasse zum urspruenglichen Basecamp hoch fehlt nur noch der Teer. Zum Glueck gab uns unterwegs ein freundlicher Pferdekarrenfuehrer einen Tipp und wir konnten die Strasse verlassen und auf einen schmalen Weg weiterlaufen.
Selbst wenn der Berg nicht hier waere, schon alleine die Wanderung war die Anreise wert. Der Zoom von Manus Kamera macht sich bei einem Murmeltier und Bergkaninchen bestens bezahlt. Noch nie habe ich so viele verschiedene Gesteinsarten auf einen Haufen gesehen. Als Steinesammler koennte man sich beid dieser Auswahl die Haare ausreissen, oder Probleme mit den Zoll bekommen.
Die Gehzeit, die unser Fuehrer genannt hatten, war wohl fuer die Strasse bestimmt. Sobald wir einen Huegel erklimmt hatten, und meinten: "jetzt sind wir da", versperrte uns sogleich ein weiterer die Sicht. Als wir gerade anfingen zu glauben, zu weit oder falsch gelaufen zu sein, machte Manu einen Freudenschrei: wir sind da!
Von einen mit Gebetsfahnen behangenen Gesteinshaufen aus hatten wir ungehinderte Sicht auf das Talende, ueber das Basecamp auf die gesamte Pracht des Achttausenders. Atemberaubend...
...und wohl auch nicht gerne gesehen. Wir befanden uns ca. 100m ueber dem alten Basecamp. Der riesige Platz schien plattgewalzt, nur eine kleine Gruppe von Zelten befand sich dort. Am Anfang des Areals konnten wir einen Teil des Kontrollpunktes sehen. Und einer der Soldaten hat wohl auch uns gesehen bzw. gehoert. Jedenfalls schrie und fuchtelte einer da unten wie verrueckt. Wahrscheinlich sind wir zu hoch, zu weit, irgendwas. War uns auch egal. Keiner von uns wollte den Everest ueber eine Militaerschranke bestaunen. Also gingen wir ein paar Schritte zurueck, aus dem Sichtfeld des alten Basecamps und der Soldaten.
Der Rest des Tals bis zum Fuss des Berges sah verdammt surreal aus, als ob die Chinesen mit riesigen Bulldozern den Platz vom Basecamp leergeraeumt haetten und den Schutt dahinter angehaeuft haetten. In der Zwischenzeit wuerde ich ihnen alles zutrauen.
Nachdem wir unsere Fotos gemacht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurueck. Als wir uns nach ein paar Schritten wieder umgedreht hatten, war der Berg wieder hinter eine Wolkenwand verschwunden. Der Berg meinte es wirklich gut mit uns. Selbst die Leute vorhin im Zeltdorf meinten, dass die Sicht zu dieser Jahreszeit sehr spaerlich sei und unser Glueck deshalb enorm sei.
Auf den Rueckweg trafen wir auf mehrere touristenbeladene Pferdekarren, die unser Glueck leider nicht teilen konnten.
Am spaeteren Abend aber hatten wir wieder freie Sicht vom Basecamp. Um halb zehn nachts war noch heller Tag, die Sonne schien noch auf die Spitze des Berges.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home