7/5 Seventh day on tour
Abbiamo deciso di fare un tour misto, cavalli e camminare, per andare piu' su sul lage e rimanere la notte con una famiglia di nomadi. Joerg, Miriam e Nadav sono partiti montando, mentre Tobi ed io camminiamo per il primo pezzo. Dopo un ora siamo arrivati ad un ger e la nostra guida ci faceva segno di venire dentro. Solo dopo un po' abbiamo capito che il ger e' casa sua e che sua moglie ci stava aspettando con te con latte di Yak e pane fatto in casa (senza forno e percio' fatto sul fuoco). Buono. Con orgoglio ci hanno poi fatto vedere le foto fatti con i turisti.
E' incredibile con quanta semplicita' queste persone vivono. Il loro ger p.e. era fornito molto basic con un forno, due letti, tavolino, 2 sedi
e ed una comoda. Accanto ad un letto cera addirittura un pezzo recintato dove tenevano una capra neonata che forse non sopraviverebbe la notte all'aperto.
Dopo altre due ore di cammino abbiamo fatto un picnic, ancora con salume, pane e cetrioli. Con nuova energia, siamo ripartiti. Questa volta Tobi ed io siamo andati con i cavalli per riposarci un po. Credo che ci siamo capiti male con la guida, perche' solo dopo un altra mezzoretta siamo arrivati al ger e tutto il trip avrebbe dovuto durare 6 ore. Boh.Chiarire non si poteva perche' nessuno parlava l'inglese e percio' ci siamo seduti con la famiglia nel loro ger per mangiare carne di Yak e bere altro te con latte di Yak. Sembra che il cibo per noi gli sta esaurendo le scorte, perche' poco dopo il nostro arrivo, due uomini hanno preso una capra, sono saliti sulla moto e sono partiti per macellarlo.
Piu' tardi la guida ci ha fatto segno di alzarci, uscire dal ger e salire la montagna che stava tra il ger della famiglia e il lago. La salita di un ora era mortale, ma la vista da sopra era quella che ci mancava. Davanti a noi c'era il lago ancora gelato che sembrava non finire mai. Indescrivibile e percio' non ci provo neanche - andate a vedere le foto sul sito.
Der Wettkampf Mann gegen Pferd kann beginnen!
Manu und ich liefen quer durch die Waelder, waehrend Joerg, Mirjam, Nadalf und der Fuehrer mit den Pferden um die Huegel herumritten. Die Wanderung erinnerte stark an den Salten in Suedtirol, es gab fast ausschliesslich Laerchen. Der Boden war schoen weich und ueberdeckt von Nadeln, bess
er koennte der Weg nicht sein.
Bevor wir auf die Idee kommen konnten, unsere Planung mit "wir treffen uns unterwegs zum Essen" irgendwie in ihrer Durchfuehrbarkeit anzuzweifeln, trafen wir mit den Reitern so genau zusammen, als ob es geplant gewesen waere. Gleich nach dem Zusammentreffen machten wir Halt an einer Jurte, wo der Fuehrer uns sagte, wir sollen ihm ins Innere folgen. Mit Haenden und Fuessen verstanden wir irgendwann, dass es die Jurte des Fuehrers sei und seine Frau uns zur Brotzeit einlaedt. Die Auswahl war logischerweise gering, aber das was es gab war echt gut. Es gab Yakmilchtee, Butter (importiert aus Russland) und selbstgemachtes frisches Brot. Es ist uns immer noch ein Raetsel, wie die Mongolen es schaffen, so gutes Brot ohne Backofen zu backen. Einfach ueber dem offenen Feuer...
Nach dem Essen praesentierten sie uns stolz ihr Fotoalbum, das mit Fotos von Pferdetouren mit Auslaendern gefuellt war. Ich glaube nicht, dass ich es ueberleben wuerde 20 Tage auf dein Ruecken eines Pferdes zu verbringen. Zumindest nicht in diesen Satteln.
Bei mehreren Fotos von der Familie des Fuehrers waren Koepfe herausgeschnitten. Ich hab mir schon ein halbes Familiendrama ertraeumt. Aber die Erklaerung war wieder mal einfach: die Fotos brauchten sie fuer Ausweise oder Paesse. Not macht eben erfinderisch!
Da unser heutiger Abschnitt auf 6 Stunden angesetzt war, und wir bis jetzt erst 1,5 Stunden gelaufen sind, setzten wir den Weg in der bisherigen Verteilung fort. Mit der Ausnahme, dass Nadalf genug hatte und sein Pferd zurueck liess, um mit uns weiter zu laufen.
Nach weiteren 1,5 Stunden gabs dann endlich Mittagspause und Reiterwechsel. Das Pferd, das Joerg zuerst benutzte hatte wohl etwas lange in Abstinenz gelebt. Es war ihm schon wegen starkem luesteren Benehmen unangenehm aufgefallen und auch bei mir musste man es stark zurueckhalten, damit es nicht alles vergewaltigte was auch nur annaehernd nach Stute roch. Gerade als wir anfangen uns zu verstehen, war unser Ritt auch schon wieder fertig. Die mongolischen Zeit- und Entfernungsangaben sind erst noch zu gewoehnen.
Wir waren bei der Nomadenfamilie angekommen. Und die heutige Nacht werden wir wohl mitten in Schafen und Ziegen verbringen. Als Begruessung gab es den Yakmilchtee, mit gekochtem Yakfleisch (mussten wir selbst von den Knochen herunterschneiden) und das gebackene Brot. Die Jurte war um einiges spartanischer als die bisherigen eigens fuer Touristen gebauten Jurten. Ein Teil der Jurte war eingezaeunt, wo ein frischgeborenes Lamm gerade augezogen wurde. Unsere zugewiesen Jurte war geraeumiger, weil sie von ihnen freigeraeumt wurde. Es gab keine Betten, sondern duenne Decken, die direkt auf den Bo
den ausgebreitet wurden. Aber es gab einen Fernseher mit Satellitenempfaenger. Die einheimischen Jurten erkennt man immer an der Satellitenschuessel bzw. der kleinen Solarzelle. Wegen uns muss jetzt die ganze Familie mit unseren Fuehrer (ca. 5 Menschen) in der anderen Jurte beim Lamm schlafen.
Zwischen den See und unseren Jurten lag ein Huegel, auf den wir noch hoch wollten um das umliegende Panorama zu sehen. Es ging nur gerade den Hang hoch. Ich glaube, ich war noch nie so schnell auf 2000m oben. Besonders, da der See alleine schon auf 1700 liegt.
Oben gab es dann eine wundervolle Aufsicht auf den See und die umliegenden Berge und Taeler.
Bergab war fast anstrengender als bergauf, da wir noch Ziegen in den Verschlag treiben mussten. Und die wollten einfach nicht, dass ich das letzte Stueck im Wettlauf mit der daemlichen Ziege in Rekordzeit hinunterlief.
E' incredibile con quanta semplicita' queste persone vivono. Il loro ger p.e. era fornito molto basic con un forno, due letti, tavolino, 2 sedi
e ed una comoda. Accanto ad un letto cera addirittura un pezzo recintato dove tenevano una capra neonata che forse non sopraviverebbe la notte all'aperto.Dopo altre due ore di cammino abbiamo fatto un picnic, ancora con salume, pane e cetrioli. Con nuova energia, siamo ripartiti. Questa volta Tobi ed io siamo andati con i cavalli per riposarci un po. Credo che ci siamo capiti male con la guida, perche' solo dopo un altra mezzoretta siamo arrivati al ger e tutto il trip avrebbe dovuto durare 6 ore. Boh.Chiarire non si poteva perche' nessuno parlava l'inglese e percio' ci siamo seduti con la famiglia nel loro ger per mangiare carne di Yak e bere altro te con latte di Yak. Sembra che il cibo per noi gli sta esaurendo le scorte, perche' poco dopo il nostro arrivo, due uomini hanno preso una capra, sono saliti sulla moto e sono partiti per macellarlo.
Piu' tardi la guida ci ha fatto segno di alzarci, uscire dal ger e salire la montagna che stava tra il ger della famiglia e il lago. La salita di un ora era mortale, ma la vista da sopra era quella che ci mancava. Davanti a noi c'era il lago ancora gelato che sembrava non finire mai. Indescrivibile e percio' non ci provo neanche - andate a vedere le foto sul sito.
Der Wettkampf Mann gegen Pferd kann beginnen!
Manu und ich liefen quer durch die Waelder, waehrend Joerg, Mirjam, Nadalf und der Fuehrer mit den Pferden um die Huegel herumritten. Die Wanderung erinnerte stark an den Salten in Suedtirol, es gab fast ausschliesslich Laerchen. Der Boden war schoen weich und ueberdeckt von Nadeln, bess
er koennte der Weg nicht sein.Bevor wir auf die Idee kommen konnten, unsere Planung mit "wir treffen uns unterwegs zum Essen" irgendwie in ihrer Durchfuehrbarkeit anzuzweifeln, trafen wir mit den Reitern so genau zusammen, als ob es geplant gewesen waere. Gleich nach dem Zusammentreffen machten wir Halt an einer Jurte, wo der Fuehrer uns sagte, wir sollen ihm ins Innere folgen. Mit Haenden und Fuessen verstanden wir irgendwann, dass es die Jurte des Fuehrers sei und seine Frau uns zur Brotzeit einlaedt. Die Auswahl war logischerweise gering, aber das was es gab war echt gut. Es gab Yakmilchtee, Butter (importiert aus Russland) und selbstgemachtes frisches Brot. Es ist uns immer noch ein Raetsel, wie die Mongolen es schaffen, so gutes Brot ohne Backofen zu backen. Einfach ueber dem offenen Feuer...
Nach dem Essen praesentierten sie uns stolz ihr Fotoalbum, das mit Fotos von Pferdetouren mit Auslaendern gefuellt war. Ich glaube nicht, dass ich es ueberleben wuerde 20 Tage auf dein Ruecken eines Pferdes zu verbringen. Zumindest nicht in diesen Satteln.
Bei mehreren Fotos von der Familie des Fuehrers waren Koepfe herausgeschnitten. Ich hab mir schon ein halbes Familiendrama ertraeumt. Aber die Erklaerung war wieder mal einfach: die Fotos brauchten sie fuer Ausweise oder Paesse. Not macht eben erfinderisch!

Da unser heutiger Abschnitt auf 6 Stunden angesetzt war, und wir bis jetzt erst 1,5 Stunden gelaufen sind, setzten wir den Weg in der bisherigen Verteilung fort. Mit der Ausnahme, dass Nadalf genug hatte und sein Pferd zurueck liess, um mit uns weiter zu laufen.
Nach weiteren 1,5 Stunden gabs dann endlich Mittagspause und Reiterwechsel. Das Pferd, das Joerg zuerst benutzte hatte wohl etwas lange in Abstinenz gelebt. Es war ihm schon wegen starkem luesteren Benehmen unangenehm aufgefallen und auch bei mir musste man es stark zurueckhalten, damit es nicht alles vergewaltigte was auch nur annaehernd nach Stute roch. Gerade als wir anfangen uns zu verstehen, war unser Ritt auch schon wieder fertig. Die mongolischen Zeit- und Entfernungsangaben sind erst noch zu gewoehnen.
Wir waren bei der Nomadenfamilie angekommen. Und die heutige Nacht werden wir wohl mitten in Schafen und Ziegen verbringen. Als Begruessung gab es den Yakmilchtee, mit gekochtem Yakfleisch (mussten wir selbst von den Knochen herunterschneiden) und das gebackene Brot. Die Jurte war um einiges spartanischer als die bisherigen eigens fuer Touristen gebauten Jurten. Ein Teil der Jurte war eingezaeunt, wo ein frischgeborenes Lamm gerade augezogen wurde. Unsere zugewiesen Jurte war geraeumiger, weil sie von ihnen freigeraeumt wurde. Es gab keine Betten, sondern duenne Decken, die direkt auf den Bo
den ausgebreitet wurden. Aber es gab einen Fernseher mit Satellitenempfaenger. Die einheimischen Jurten erkennt man immer an der Satellitenschuessel bzw. der kleinen Solarzelle. Wegen uns muss jetzt die ganze Familie mit unseren Fuehrer (ca. 5 Menschen) in der anderen Jurte beim Lamm schlafen.Zwischen den See und unseren Jurten lag ein Huegel, auf den wir noch hoch wollten um das umliegende Panorama zu sehen. Es ging nur gerade den Hang hoch. Ich glaube, ich war noch nie so schnell auf 2000m oben. Besonders, da der See alleine schon auf 1700 liegt.
Oben gab es dann eine wundervolle Aufsicht auf den See und die umliegenden Berge und Taeler.
Bergab war fast anstrengender als bergauf, da wir noch Ziegen in den Verschlag treiben mussten. Und die wollten einfach nicht, dass ich das letzte Stueck im Wettlauf mit der daemlichen Ziege in Rekordzeit hinunterlief.




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