Manu&Tobi in anywhere

 

Friday, May 25, 2007

3/5 Third day on tour

Abbiamo deciso di montare. Aiuto. Solo una volta da bambina sono stata su un cavallo e mo vogliono andare per quattro ore. Meno male che i cavalli mongolici non sono alti e percio' cera subito un'intesa tra me ed il mio cavallo. Gli ho spiegato che io non so montare e che deve andare piano con me. Lui non sembrava molto interessato al mio discorso. Quando ero gia' salita e noi eravamo partiti, quando dunque non cera scampo mi hanno detto che il mio cavallo si chiama Khan. Non so se e' un segno positivo che il mio cavallo porta lo stesso nome come Chingis Khan, uno dei imperatori piu' brutali del mondo. Speriamo bene.
Miriam e Joerg sanno montare e ci hanno spiegato le regole piu' essenziali del montare, perche' la nostra guida sembrava credere che non ci vogliono spiegazioni e non era per niente preoccupato del fatto che tre di noi non sono mai stati su un cavallo. L'unica cosa che ci diceva era la parola per far andare il cavallo in trotto. Cosa che secondo me funzionava molto bene tra me e Khan. Solo piu' tardi, quando ho detto con orgoglio a Tobi che il mio cavallo trotta ogni volta quando dico "tschiu'", lui mi ha spiegato che sempre quando la guida mi vede ripetere disperatamente tschiu, tschiu, tsciu.. si avvicina al cavallo da dietro col bastone e questo basta per far trottare il mio Khan. E cosi' fu che anche il breve galoppo che Khan ed io abbiamo fatto non era merito dei miei lunghi discorsi sui fatti positivi del galoppo (come arrivare a casa al piu' presto possibile) ma solo del bastone.
Comunque ero abbastanza contenta di Khan tranne un piccolo particolare. Lui sembra avere una predilezione un po' particolare. Stava sempre con la frogia attacata ai "fondoschiena" di uno degli altri cavalli. Normalmente sono molto liberale per quanto riguarda i fetcci degli altri, ma questo.... Tutti i cavalli avevano una digestione molto attiva. Io ho cercato di spiegare a Khan, che l'aria "qui" non e' tra le migliori e che mi piacerebbe tenere un po' di distanza tra noi e gli altri cavalli, ma non cera verso di farlo ragionare.
Dopo due ore siamo arrivati ad un vulcano spento, dove siamo scesi dal cavallo (finalmente) e siamo saliti gli ultimi metri per vedere il cratere.
Altre due ore piu' tardi siamo arrivati al ger. Affamati e stanchi ci siamo messi a mangiare e a fare un pisolino. Sono certa che domani non potro' camminare.

Der Besuch eines WCs gehoert normalerweise zur Privatangelegenheit eines Menschen, jedoch bei diesem Klo komme ich nicht drum rum. Es ist nur ein einfacher Bretterverschlag, mit Loch im Boden und huefhoher Tuer aber die Aussicht auf die Huegel dahinter ist sensationell. Waehrend man sein Geschaeft verrichtet, kann man seelenruhig die Voegel und Ziegenherde dahinter beobachten. Sensationell!
Heute machten wir das, was man in diesem Land sonst noch gemacht haben muss: Reiten. Joerg und Mirjam hatten bereits Reitkurse besucht und Erfahrung in Suedamerika gesammelt, Manu und ich konnten uns nur vage daran erinnern, in der Kindheit auf einem Pferd herumgefuehrt worden zu sein, waehrend Nadalf, der Israeli Pferde ueberhaupt nur aus dem Zoo zu kennen schien.
Dementsprechend baten wir den Besitzer der Jurte, uns wirklich "very slowly" Pferde zu besorgen. Am Vormittag kam dann auch der Fuehrer, ein waschechter Mongole in typischer Kleidung. Begleitet wurde er von 6 Pferden mit zerzauster Maehne und struppigem Fell, er hatte sie gerade erst irgendwo eingefangen. Sie hatten absolut nichts zu tun mit unseren klassischen gestriegelten und frisierten Reitpferden.
Aus Ruecksicht auf unsere verwoehnten Hinterteile und wohl auch auf die Weichteile der Maenner, hatte nur der Fuehrer selbst den traditionellen hoelzernen Sattel, waehrend wir Weicheier die gemuetlicheren westernsattelaehnlichen Sitzbezuege bekamen.
Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Nach dem problemlosen Aufsitzen (die Tiere sind ja richtig klein) trotteten wir "very slowly" in Richtung Vulkan. Sobald wir uns sicher fuehlten, nach ca. 10m, und es der Boden zuliess, bekamen wir von Gandza, unseren Fuehrer, den Befehl fuers Traben mitgeteilt.
Ok, erlauben wir ihnen zu traben, dachten wir uns - ohne Erfolg. Klar, dass die Pferde motivierter sind, wenn sie den ganzen Tag im Stall oder auf einer eingezaeunten Weide verbringen. Aber warum sollen sich Pferde aufs Traben oder Galoppieren mit Reiter freuen, wenn sie allen Platz der Welt haben um sich auszutoben?
Auch das Anfeuern mit "Tschou" und Reindruecken der Fersen half nichts. Aber sobald Gandza mit seinem Stab einen freundlichen Klapps aufs Hinterteil auch nur andeutete, ging das Traben los - bis die Pferde wieder ausser Reichweite waren.
War halb so schlimm, da das Gelaende am Fusse des Vulkans viel zu unwegsam fuers Traben war. Am Wegrand sahen wir immer wieder Ueberreste von Pferden, die zu schwach oder zu alt fuer dieses teilweise unwirtliche Land waren. Ob ganze Knochengerippe, Schaedel oder sogar ein Hufgelenk mit Hufe und Fell, als ob es gerade erst abgefallen waere, alles sahen wir. Der Kreislauf der Natur
Waehrend der Fuehrer mit den Pferden wartete, stiegen wir die letzten Meter zum Kraterrand des Vulkans hoch. Von dort sahen wir ueber den ganzen Wald bis hin zum See. Schoen!
Auf den Rueckweg waren die Pferde engagierte und hoerten sogar auf die Trabbefehle, dazwischen konnten wir auch galoppieren. Obwohl zweiteres erst funktionierte, als sie merkten dass Gandza in ihrer Naehe war. Die waren wohl froh, uns endlich loszuwerden und wieder der eigene Herr zu sein. Wenn die gewusst haetten, dass die Leute von der 2. Jurte gliech anschliessend die gleiche Tour machen wuerden...
Die 4 Stunden reiten waren ergiebig. Den restlichen Tag versuchten wir einfach nur unsere Gelenke und Hinterteile zu erholen.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home