24/4 Zhongzhou-Song Shan-Luoyang
La notte e' andata meglio di quanto pensassimo e freschi, pieni d'energia partiamo per vedere il famoso Shaolin Temple. Non abbiamo fatto i conti con gli organizzatori del nostro bus, senza saperlo non siamo finiti sul bus di linea ma su un bus turistico che ferma ad ogni maledetto tempio della zona. Dopo il secondo ci siamo rifiutati di vedere un'altro, dunque siamo rim
asti nel bus. Finalmente, alle 2, siamo arrivati al Shaolin Temple. E' uno spettacolo turistico enorme, con una area gigantesca sulla quale c'e' il tempio, la scuola di Kongfu, grotta di meditazione, montagna da camminare su, cimiterio di Pagodas (piccoli templi), Hotel, Ristorante...Ma anche se sei con x 100 persone sull'area, e' bellissimo lo stesso. Soprattutto le show che fanno vedere, dove i monaci fanno la performance di Kong fu, impressionante. Questa scuola di Kong Fu ha ca. 7000 studenti e percio' vedi ovvunque ragazzi faccendo allenamento, stretching e combattimenti.In fretta e furia siamo corsi a vedere il tempio, perche' vedere lo spettaccolo ci ha costato granparte del nostro tempo (minimo, per via di tutti gli stop ai templi ch non ci interessavano). Il tempio e' veramente spettacolare, e' come lo vedi nei film di Konfu. Non so neanche come descriverlo. Meglio se andate a vedere le foto. Nell' areale del tempio abbiamo visto un altro spettaccolo che e' stato fatto per delle persone importanti che stavano seduti con l'abate del monastero su delle sedie davanti ai monaci che combattevano. Abbiamo cercato di scoprire che erano i signori ma a far vedere la foto al nostro autista, questo ha chiamato gli altri li in giro spiegando tutto aggitato che devono vedere la foto. hanno fatto segno di buono, puntando il pollice in alto, ma ancora non sappiamo chi e'.
asti nel bus. Finalmente, alle 2, siamo arrivati al Shaolin Temple. E' uno spettacolo turistico enorme, con una area gigantesca sulla quale c'e' il tempio, la scuola di Kongfu, grotta di meditazione, montagna da camminare su, cimiterio di Pagodas (piccoli templi), Hotel, Ristorante...Ma anche se sei con x 100 persone sull'area, e' bellissimo lo stesso. Soprattutto le show che fanno vedere, dove i monaci fanno la performance di Kong fu, impressionante. Questa scuola di Kong Fu ha ca. 7000 studenti e percio' vedi ovvunque ragazzi faccendo allenamento, stretching e combattimenti.In fretta e furia siamo corsi a vedere il tempio, perche' vedere lo spettaccolo ci ha costato granparte del nostro tempo (minimo, per via di tutti gli stop ai templi ch non ci interessavano). Il tempio e' veramente spettacolare, e' come lo vedi nei film di Konfu. Non so neanche come descriverlo. Meglio se andate a vedere le foto. Nell' areale del tempio abbiamo visto un altro spettaccolo che e' stato fatto per delle persone importanti che stavano seduti con l'abate del monastero su delle sedie davanti ai monaci che combattevano. Abbiamo cercato di scoprire che erano i signori ma a far vedere la foto al nostro autista, questo ha chiamato gli altri li in giro spiegando tutto aggitato che devono vedere la foto. hanno fatto segno di buono, puntando il pollice in alto, ma ancora non sappiamo chi e'.Wir waren bei den Shaolin-Moenchen!Die Nacht haben wir in einem Schlafwagen der chin. Zuggesellschaft verbracht, mit ca. 50 Chinesen samt ihren schlechten Angewohnheiten und stinkenden Suppen. Danke an Son und Wolfi, dass sie uns ihre "Watt"-Karten dagelassen haben, somit konnten wir uns die lange Reise mit "Mau-Mau"-Spielen etwas verkuerzen.
In Zengzhou fanden wir ziemlich schnell ("hey mister, shaolin?", "come with me!", "hello miss, very cheap!!") einen Minibus, der uns zum Shaolin-Tempel bringen sollte.
Als wir dann aber vor einem anderen Tempel hielten, merkten wir dass wir mitten in einer Reisegruppe gelandet waren und einfach nur die Restplaetze im Bus auffuellten. Aufgrund sprachlicher Verstaendsschwierigkeiten hatten wir zwar keinen Nutzen von den chin. Fuehrern, aber dafuer konnten wir uns unabhaengig die Tempel anschauen, ohne wie Lemminge den Touristenfaehnchen nachzulaufen.
In China herrscht zwar Religionsfreiheit, aber der Staat ist eher gegen jegliche Art von Reiligion, es sei denn es sei die seiner Partei: der Kommunismus. Eine Parteizugehoerigkeit ist deshalb auch nur fuer Atheisten moeglich. Fuer andere koennte eventuell ein Gewissenskonflikt zwischen den friedlichen Grundregeln der Religion und den Aktivitaeten der Regierung entstehen...Wahrscheinlich ist das Einzige, das man in diesem Land tun kann, um se
ine Missgunst gegen die Regierung auszudruecken, irgendeiner Religion beizutreten.
Die Tempel, die wir uns anschauten, waren zum Grossteil taoistisch. Die Religion scheint wohl als Philosophie geboren und irgendwann gefaelligkeitshalber als Religion erklaert worden zu sein. Ich weiss wirklich nicht viel darueber, jedenfalls gefallen mir die bunten boesen Kriegerfiguren aus Gips so ziemlich gar nicht. Die Tempelgebaeude selbst sind beeindrucken, so wie man sie von den Kung-Fu-Flimen aus dem Fernsehen kennt.
Das Highlight der Tour liess lange auf sich warten; als wir in Song Shan, dem Areal des Shaolin Tempels und der Kampfschulen ankamen, hatten wir nur noch knapp 2 Stunden Zeit.
Das Song Shan als die Geburtsstaette des Kung-Fu gilt, setzten wir unsere Prioritaet auf die Kampfschule und weniger auf die sicher auch beeindruckenden Tempelanlagen.
Die aelteste und groesste Kampfschule der Gegend bildet an die 7000 Schueler aus. Und das Resultat laesst sich sehen: was die jungen Maenner mit ihrem Koerper und ihren Gliedmassen machen ist wirklich nicht schlecht!Die Kampfkunst unterteilt sich in 5 verschiedene Kampfstile (Drache, Schlange, Tiger, Leopard und Kranich), die im Kampf unterschiedlich dargestellt werden. Die Kampfstile gepaart mit mehreren Waffen ergaben eine ziemlich abwechslungsreiche Darbietung.
Vor dem Beginn der Show stellten sich drei Moenche vor das Publikum, um Fotos machen zu lassen. Obwohl einer der zwei aelteren Moenche schuechtern den Kopf schuettelte als sich die erste Frau fuers Foto hinter den kleinsten - vielleicht 6 Jahre alten - Moench stellte, wurden sie innerhalb weniger Sekunden von ich-will-ein-Foto-mit-den-Shaolin-geilen Chinesen ueberrannt. Besonders der Kleine wurde angetatscht, umarmt, und herumgeschoben wie eine Puppe. Mit weinerlichen Gesicht stand er da, schoen brav die Haende gefaltet, und liess alles ueber sich ergehen.
Ich dachte immer, dass die Touristen aus dem Westen schlimm seien. Aber jeder Sextourist haette wahrscheinlich mehr Respekt gegenueber den Moenchen und deren Kultur als ihre eigenen Miteinwohner. Das Foto ist es dazu gar nicht mal wert, wenn sich um die fotografierte Person mehr Touris scharen als Moenche.
Die erste Vorfuehrung war im Freien, wo 20 Moenche synchron zur Musik auf einem Podest sprangen und kaempften. Waeren sie nicht so hoch oben und weit weg gewesen, haette uns diese Show vollkommen gluecklich gemacht. Da wir uns aber alles ein zweites Mal aus der Naehe anschauen wollten, gaben wir uns noch eine Vorfuehrung in einem Saal des Trainingscenters. Es zahlte sich vollends aus: obwohl sie vorhin das gleiche Kunststueck zeigten, verstanden wir erst jetzt dass die eine Nadel durch eine Glasscheibe werfen und damit dahinter einen Luftballon platzen lassen. Uebrigt bleibt nur ein kleines Loch im Glas. Ich koennte jetzt die ganze Show nacherzaehlen, aber da ich im Moment keine Freude mit meinen Erzaehlkuensten habe und ihr euch die Show sowieso auch in Europa anschauen koennt, wenn die Jungs mal wieder auf Tournee sind, schone ich euch damit...
Ok, die Vorfuehrungen klingen schon sehr touristisch, aber ausserhalb der Tem
pel und Hallen wird geuebt und trainiert. Jeder freie Platz ist mit Schuelern besetzt, die gruppenweise mit ihrem Lehrer sich ihre Gliedmassen verrenken.
Eigentlich wollten wir den Shaolin-Tempel nur schnell durchlaufen, um ein paar Pflichtfotos zu machen, aber wir mussten noch den Auflauf um einen augenscheinlich wichtigen politischen Besuch begaffen. Die sassen vor dem Eingang der Gebetshalle mit dem Abt des Klosters und sahen eher gelangweilt einer Extravorfuehrung zu. Vor dem Eingang des Klosters standen bestimmt knapp 100 Polizeiwagen, um die wichtige Fracht wieder sicher aus dem Gelaende zu bringen.
In Zengzhou fanden wir ziemlich schnell ("hey mister, shaolin?", "come with me!", "hello miss, very cheap!!") einen Minibus, der uns zum Shaolin-Tempel bringen sollte.
Als wir dann aber vor einem anderen Tempel hielten, merkten wir dass wir mitten in einer Reisegruppe gelandet waren und einfach nur die Restplaetze im Bus auffuellten. Aufgrund sprachlicher Verstaendsschwierigkeiten hatten wir zwar keinen Nutzen von den chin. Fuehrern, aber dafuer konnten wir uns unabhaengig die Tempel anschauen, ohne wie Lemminge den Touristenfaehnchen nachzulaufen.
In China herrscht zwar Religionsfreiheit, aber der Staat ist eher gegen jegliche Art von Reiligion, es sei denn es sei die seiner Partei: der Kommunismus. Eine Parteizugehoerigkeit ist deshalb auch nur fuer Atheisten moeglich. Fuer andere koennte eventuell ein Gewissenskonflikt zwischen den friedlichen Grundregeln der Religion und den Aktivitaeten der Regierung entstehen...Wahrscheinlich ist das Einzige, das man in diesem Land tun kann, um se
ine Missgunst gegen die Regierung auszudruecken, irgendeiner Religion beizutreten.Die Tempel, die wir uns anschauten, waren zum Grossteil taoistisch. Die Religion scheint wohl als Philosophie geboren und irgendwann gefaelligkeitshalber als Religion erklaert worden zu sein. Ich weiss wirklich nicht viel darueber, jedenfalls gefallen mir die bunten boesen Kriegerfiguren aus Gips so ziemlich gar nicht. Die Tempelgebaeude selbst sind beeindrucken, so wie man sie von den Kung-Fu-Flimen aus dem Fernsehen kennt.
Das Highlight der Tour liess lange auf sich warten; als wir in Song Shan, dem Areal des Shaolin Tempels und der Kampfschulen ankamen, hatten wir nur noch knapp 2 Stunden Zeit.
Das Song Shan als die Geburtsstaette des Kung-Fu gilt, setzten wir unsere Prioritaet auf die Kampfschule und weniger auf die sicher auch beeindruckenden Tempelanlagen.
Die aelteste und groesste Kampfschule der Gegend bildet an die 7000 Schueler aus. Und das Resultat laesst sich sehen: was die jungen Maenner mit ihrem Koerper und ihren Gliedmassen machen ist wirklich nicht schlecht!Die Kampfkunst unterteilt sich in 5 verschiedene Kampfstile (Drache, Schlange, Tiger, Leopard und Kranich), die im Kampf unterschiedlich dargestellt werden. Die Kampfstile gepaart mit mehreren Waffen ergaben eine ziemlich abwechslungsreiche Darbietung.
Vor dem Beginn der Show stellten sich drei Moenche vor das Publikum, um Fotos machen zu lassen. Obwohl einer der zwei aelteren Moenche schuechtern den Kopf schuettelte als sich die erste Frau fuers Foto hinter den kleinsten - vielleicht 6 Jahre alten - Moench stellte, wurden sie innerhalb weniger Sekunden von ich-will-ein-Foto-mit-den-Shaolin-geilen Chinesen ueberrannt. Besonders der Kleine wurde angetatscht, umarmt, und herumgeschoben wie eine Puppe. Mit weinerlichen Gesicht stand er da, schoen brav die Haende gefaltet, und liess alles ueber sich ergehen.
Ich dachte immer, dass die Touristen aus dem Westen schlimm seien. Aber jeder Sextourist haette wahrscheinlich mehr Respekt gegenueber den Moenchen und deren Kultur als ihre eigenen Miteinwohner. Das Foto ist es dazu gar nicht mal wert, wenn sich um die fotografierte Person mehr Touris scharen als Moenche.
Die erste Vorfuehrung war im Freien, wo 20 Moenche synchron zur Musik auf einem Podest sprangen und kaempften. Waeren sie nicht so hoch oben und weit weg gewesen, haette uns diese Show vollkommen gluecklich gemacht. Da wir uns aber alles ein zweites Mal aus der Naehe anschauen wollten, gaben wir uns noch eine Vorfuehrung in einem Saal des Trainingscenters. Es zahlte sich vollends aus: obwohl sie vorhin das gleiche Kunststueck zeigten, verstanden wir erst jetzt dass die eine Nadel durch eine Glasscheibe werfen und damit dahinter einen Luftballon platzen lassen. Uebrigt bleibt nur ein kleines Loch im Glas. Ich koennte jetzt die ganze Show nacherzaehlen, aber da ich im Moment keine Freude mit meinen Erzaehlkuensten habe und ihr euch die Show sowieso auch in Europa anschauen koennt, wenn die Jungs mal wieder auf Tournee sind, schone ich euch damit...
Ok, die Vorfuehrungen klingen schon sehr touristisch, aber ausserhalb der Tem
pel und Hallen wird geuebt und trainiert. Jeder freie Platz ist mit Schuelern besetzt, die gruppenweise mit ihrem Lehrer sich ihre Gliedmassen verrenken.Eigentlich wollten wir den Shaolin-Tempel nur schnell durchlaufen, um ein paar Pflichtfotos zu machen, aber wir mussten noch den Auflauf um einen augenscheinlich wichtigen politischen Besuch begaffen. Die sassen vor dem Eingang der Gebetshalle mit dem Abt des Klosters und sahen eher gelangweilt einer Extravorfuehrung zu. Vor dem Eingang des Klosters standen bestimmt knapp 100 Polizeiwagen, um die wichtige Fracht wieder sicher aus dem Gelaende zu bringen.




1 Comments:
At Sun May 20, 02:45:00 pm 2007,
Anonymous said…
Aber wirklich, Tobias: Du kannst schon gut erzählen (könntest es ruhig öfters tun...).
Lb Gruß von Zuhause.
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