Manu&Tobi in anywhere

 

Saturday, May 12, 2007

20/4 Huang Shan

La montagna gialla: il Lonely Planet dice che sono 15 km di salita e 7 km di discesa, tutto a gradini e che per la prima si impiega 6 ore e per la seconda 3 ore. Sia la salita che la discesa hanno anche una funivia, ma noi abbiamo deciso di fare almeno la salita a piedi. Quando abbiamo chiesto all'Hostel quanto ci si impiega per fare il tutto a piedi ci hanno quardati scioccati sostenendo che non e' fattibile in una giornata. Vabbe' vorra' dire che torniamo giu' in funivia....
Non vorrei fare un lungo discorso sulla buona condizione fisica dei sottoscritti, ma abbiamo fatto la salita in 3 ore e mezza e la discesa in 1 ora e 3/4. O siamo stati sulla montagna sbagliata o questi non l'hanno mai fatta a piedi.

Dunque, noi siamo partiti in valle alle 8.30. La salita era faticosa perche' tutto a gradini che e' veramente stancante. ma la vista e l'intorno ne valgono la pena. La cosa incredibile era che ogni tanto abbiamo superato degli uomini che portavano su x chili di merce come frutta, verdura, carne, bibite ed altro per i ristoranti. Il tutto era attaccato ai due lati di una stecca di bambu' che era appoggiata sulla spalla dei portatori. Robba da matti. I carichi non vengono portati su con la funivia, molto probabilmente perche costa di piu'.

Dopo due ore e mezza di camminata faticosa ma tranquilla, si sentivano improvvisamente delle voci che con ogni gradino diventavano di piu' e piu' forti. Quando abbiamo scoperto da dove arrivavano eravamo scioccati, incredule e molto divertiti. Eravamo arrivati alla piazza dove finisce la funivia e cerano delle masse incredibili di persone ovvunque guardavi. In una angolo della piazzetta cera una fila di persone che aspettavano i loro turno per fare la foto vicino al "pino di benvenuto".
Da qui fino al punto piu' alto della montagna, dove si poteva andare (al nostro dispiacere le due cime erano chiuse) era tutto da fare a fila con la colonna ferma ogni 100 metri per via di persone che si fermavano o i far passare i carichi di persone che si facevano portare seduti in una sedia attaccata a due stecche di bambu'. Robba da matti.

L'unico obiettivo nostro era di arrivare il piu' presto possibile all'altra funivia (di discesa) da dove il sentiero si svuotera' di nuovo. Il tutto era semplicemente troppo. Vi giuro che l'alpe di siusi in alta stagione non e' niente in confronto a questo. In piu' noi eravamo gli unici occidentli sulla montagna e questo voleva dire che tutto il tempo l'attenzione di tanta gente era su di noi. Ci hanno fotografati camminando, fermandoci, preparando i nostri panini, mangiandoli, bevendo... E' semplicemente pazzesco. In piu' i cinesi non sann cose' rispetto per l'altro e sopratutto per lo spazio personale di una persona, e percio' usano tutto, soprattutto i gomiti, per farsi strada. Dopo un'oretta la su volevo fare una strage. Alcuni pero' erano molto simpatici, cercando di spiegarci la strada giusta da prendere senza sapere una parola di inglese e a volte anche riuscendoci. Due coppie di vecchietti erano troppo carini. Ci hanno chiesto di poter fare la foto con noi, prima con le donne (quella vicino a me mi stringeva abbracciandomi che quasi non riuscivo a respirare), poi coi maschi. In cinese ci hanno chiesto da dove siamo, cose che abbiamo capito solo all'ennesimo tentativo e sembra che Italia in cinese si dice in modo diverso, perche sembravano di capire solo quando Tobi ha fatto la performance di un palleggio ed un goal. Che spettaccolo ed intorno a noi un 20 persone hanno fatto la faccia da "ahhh, ho capito".
Come pensato, una volta superato la stazione della finivia di discesa le masse sono parite ed eravamo di nuovo puasi soli con i portatori che questa volta ci venivano incontro.

Fazit: giornata bella, pazzesca e faticosa. So gia' che domani sentiro' ogni muscolo mosso in salita e discesa.

Auf in die Hoehe!
Der Gipfel von Huang Shan ist stolze Tausendachthundertirgendwas (grins) und ist sowohl ueber eine Seilbahn als auch ueber eine unendliche Anzahl von Stufen erreichbar. Natuerlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen, alles zu Fuss zu laufen.
Es ist eine Ewigkeit her, dass wir uns zu Fuss ausserhalb einer Stadt bewegt haben - koerperliche Anstrengung laesst auf dieser Reise sicher etwas zu wuenschen uebrig. Zugegeben, wir haben es auch nicht gerade gesucht. Aber in Tibet und Nepal wird es wahrscheinlich besser.
Jedenfalls waren wir gespannt, ob wir den langen Weg hochschaffen werden - Lonely Planet hat ihn auf 6 Stunden (denen kann man sowieso nichts glauben) und der Angestellte vom Guesthouse auf eine Tagesreise gesetzt. Fazit: wenn diese Infos stimmen, haetten wir uns sehr beeilen und talwaerts die Seilbahn nehmen oder oben uebernachten muessen. Aber zunaechst mussten wir erst mal zum Berg kommen. Und der liegt etwa 100 km von der Stadt Tunxi (wo wir logierten) entfernt. Wir hatten bereits gestern Tickets fuer den Minibus gekauft, der uns in einer Stunde zum Fusse des Berges bringen sollte, wo wir dann mit einem anderen Bus zur Talstation der Bahn weiterfahren sollten. Puenktlich um 6 Uhr morgens stiegen wir noch halb verschlaften in den bus. Fuer die 70 km brauchten wir fast 2 Stunden, weil der Bus erst noch saemtliche Haltestellen und Menschenansammlungen (was es in China ja ziemlich viele gibt) der Stadt abklappern musste um die paar leeren Sitzplaetze zu fuellen. Die Kontrolleurin schrie jedem nach, der mit Tasche am Strassenrand stand, egal ob er zu den Bergen wollte oder nicht.
Als der Bus endlich zu ihrer Zufriedenheit gefuellt war, konnten wir dann auch aufbrechen . So kam es, dass wir trotz problemlosem Umsteigen in den Zubringerbus doch erst um halb neun die Wanderung beginnen konnten. Aber was heisst hier wandern? Der ganze Weg besteht ausschliesslich nur aus Steinstufen, entweder gemauert oder in den Felsen gehauen.
Der Inhalt des Zubringerbusses entleerte sich sofort in die Seilbahn, worauf wir schon mal erleichtert waren, die Treppen mehr oder weniger alleine besteigen zu koennen. Und so war es auch. Am Anfang wurden wir zwar ziemlich schnell von einer handvoll Maennern zuerst belaechelt und dann ueberholt, aber sonst war wirklich fast gar niemand unterwegs.
Sobald wir unseren Rythmus gefunden hatten, konnten wir in vollen Zuegen die skurrile Schoenheit der Felsenlandschaft bewundern. Als ob jemand ein Comic gezeichnet haette! Die Konturen sind rund und schauen unwirklich plastisch aus. Noch dazu sind meterhohe farbige Schriftzeichen in die Felsenwaende gehauen, was den unechten Eindruck nur noch verstaerkte. Beeindruckend, die 20 Euro Eintritt haben sich ausgezahlt!
In der Zwischenzeit kam immer ein wenig mehr Verkehr auf den Stufen, hauptsaechlich in die Gegenrichtung (faule Saecke). Die Maenner, die uns vorhin leichten Fusses ueberholt hatten, haben wir zum Wohle unseres Egos doch noch hinter uns gelassen. Unser stetiges Ueberholen der chinesischen "Wanderer" troestete uns bald ueber das Gefuehl, absolut overdressed zu sein, hinweg. Waehrend wir Bergschuhe, Trekkinghosen und Windjacke anhatten, trafen wir hauptsaechlich Menschen mit Sonntagsschuhen und teilweise sogar Anzug und Krawatte.
Unser vollstes Mitgefuehl hingegen hatten die Traeger, die Lieferungen der Restaurants, Hotels und Shops auf dem Hochplateau hochschleppten.Auf den Schultern trugen sie eine Bambusstange, an deren Enden Kartons mit Gemuese, Getraenken, Huehnerfleisch - einfach allem - hingen. Die Fracht muss unmenschlich schwer sein, Stufe fuer Stufe schunden sie sich hoch, alle 5 - 10 Stufen legten sie eine Pause ein. Wenn man bedenkt, dass eine Fahrt mit der Seilbahn 6 Euro kostet, moechte ich nicht wissen, welchen Hungerslohn die Traeger bekommen, wenn dieser Transportweg billiger ist. Ihre Kleidung ist voller Loecher und abgenutzt und die Schuhe wurden sicherlich nicht fuer diese Art von Arbeit gefertigt. Spaeter habe ich einen beobachtet, wie er sich einen weggeworfenen Keks vom Boden aufgehoben und verschlungen hat, als ob er den ganzen Tag noch nichts gegessen haette.
Ich dachte im Kommunismus waeren alle gleich, aber das kommunistische Ziel der klassenlosen Gesellschaft ist noch in weiter Ferne.In jedem anderen Land wo wir waren, hatte es mich nicht so ergriffen wie hier in China, wo mit allen Mitteln versucht wird den Schein eines fortschrittlichen, wirtschaftsboomenden und mit dem kapitalistischen Westen konkurrenzfaehigen Landes vorzutaeuschen. Aber das was hier herrscht, ist reinste Diktatur. Die kommunistische Partei (Einparteiensystem) zensiert, unterdrueckt und verletzt Menschenrechtsbestimmungen was das Zeug haelt. In Internetbars sind Seiten wie Wikipedia gesperrt, der Reisepass muss abgegeben werden. In Tibet werden Bilder vom Dalai Lama verboten, es sind nur Propaganda-Reisefuehrer erhaeltich.Aber im Taeuschen sind sie gut: Auf den Strassen von Shanghai sieht man mehr elektrische Roller und Frachtraeder als wahrscheinlich in ganz Europa, aber die Industrie verpestet was das Zeug haelt. Sowas sieht der westliche Tourist ja nicht, aber man muss schon ganz bloed sein um die Smogwolke ueber der Stadt dem Wetter anzulasten.Auf einer Zugfahrt sahen wir entlang ein emsiges Pflanzen von hohen Bueschen, die die Sicht auf das dahinterliegende schmutzige Elend erschweren sollen.Ach, China ist ja ne tolle aufstrebende Wirtschaftsmacht - und gerade dabei sich in den europaeischen Markt einzumischen. Boykottieren!Nun, ich glaube dass diese Homepage in China jetzt wohl auch gesperrt wird.
Zurueck zur Schoenheit der Natur, eines der wenigen Sachen die mir an China gefallen. Als wir endlich an der Kreuzung zum Gipfel angelangt waren, mussten wir leider feststellen, dass der Zugang versperrt war. Schade, die 20 Euro warens doch nicht wert. Wir versuchten uns mit den Wegen und Treppen auf dem Hochplateau zu begnuegen, da diese als eigentliches Highlight der yellow mountains angepriesen werden.
Schon weiter unten haben wir weit entfernt um der Bergstation der Seilbahn viele kleine bunte Punkte gesehen, die sich langsam ueber die Wege draengelten. Wir hofften, den Menschenmassen irgendwie aus dem Weg gehen zu koennen. Schafften wir auch - bis zur Aussichtsplattform neben der Seilbahn. Als wir dort ankamen, konnten wir unseren Augen nicht trauen: hunderte, nein tausende von Chinesen mit ihren herrlich lustigen Schildkappen und Faehnchen draengten und stossen bis sie endlich an die Reihe fuer ein Foto vor dem Bergpanorama bekamen, als ob dies das eigentliche Ziel der Reise (ok, Seilbahnfahrt) waere.Es war ein Geschrei und Gedraengle, der reinste Wahnsinn. Die meisten waren mit Touristenfuehrern unterwegs, die mit ihren Fahnen und Lautsprechern ihre Schaefchen herumscheuchten.
Was wir am Anfang noch ganz lustig fanden, wurde spaetestens beim Stop&Go auf den schmalen Wegen nervig. Die Stimmung wurde auch nicht merklich besser, als wir festellten dass mit der Verbarrikadierung des 2. Gipfels unsere letzte Chance auf ein bisschen Ruhe gestorben war.Es blieb uns nichts anderes uebrig als der Masse hinterherzutrotten.
Da wir fast die einzigen mit Bergschuhen waren, konnten wir uns eine Sitzflaeche auf einen hoeheren Stein in einem eingezaeunten Aussichtspunkt ergattern, wo die Sonntagsschuhe und Barbietreter den Aufstieg verweigerten.Die Aussicht war schoen, die Luft frisch und unser Magen leer. Wenn mich jetzt jemand vor die Wahl gestellt haette, entweder mit dem ersten Flugzeug nach Hause fliegen und dafuer Speckknoedel mit Gulasch zu essen, oder die Reise fortzusetzen und dieses chinesische Etwas zu essen das nach Wurst ausschaut mit amerikanischem Toastbrot - ich waere jetzt zu Hause.Aber da ich die Wahl nicht hatte, musste ich unser Mittagessen hinunterwuergen und uns von verrueckten Chinesen begaffen und ungeniert und ungefragt fotografieren lassen - als ob wir im Zoo waeren.
Ein nettes Erlebnis war eine Gruppe - naruerlich - chinesischer Senioren, die uns nach ein wenig Small-Deuten fragten, ob wir mit ihnen ein Gruppenfoto machen wollten. Aus einem Foto wurden gleich mehrere, weil jeder mit jedem und den 2 Auslaendern aufs Foto wollte. Nett.
Waehrend wir weitergingen, war uns der Rummel dann doch irgendwann zu viel und da wir auch noch den Weg hinunter laufen wollten, verabschiedeten wir uns von den Bergen und gingen auf der anderen Seite bergab. Eine Aktion die sowohl Reisefuehrer als auch "ortskundige" Einheimische als unmoeglich erklaert hatten.Naja, fuers erste Mal nach laengerer Zeit haben wir uns doch etwas zu viel vorgenommen. Wir waren 7 Stunden gelaufen und dementsprechen fuehlten wir uns auch. Ich freu mich schon auf den Muskelkater!

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