Manu&Tobi in anywhere

 

Thursday, March 22, 2007

19/3 Mae Sot

Garbage village. Il villaggio nelle immondizie. Benno doveva vedere come stanno le cose e ci ha portati. Io ero preparata al peggio ma quello che ho visto era troppo. Una montagna di immondizie e sul bordo c'e' questo villaggio. Dapertutto c'e' spazzatura, i bambini sono sporchi, hanno i capelli rossastri, perche' hanno una mancanza di vitamina c, i gioccattoli sono spazzatura, i vestiti, le scarpe. Tutto e' fatto o deriva dalla spazzatura. Uno dei bambini nudi aveva una ferita sul sedere che ormai aveva gia' fatto la crosta ma si vedeva che non era ne stata pulita, ne chiusa con un cerotto. Era abbastanza grande; se fosse stato da noi gli avrebbero fatto dei punti, ne sono certa. Secondo me' e' un miracolo che questo non ha un infezione del sangue, anche perche' le mosche si avvicinano continuamente, fermandosi sulla ferita.
Quando noi siamo arrivati gli uomini del paese stavano tutti intorno al pozzo ed uno di loro stava giu' al fondo per scavare. Non piove da tanto e percio' non cera acqua. Bisogna scavare per fare il pozzo piu' profondo. Con Benno si discuteva che sarebbe ottimo avere quei pezzi di cemento rotondi da mettere giu' e fissarli affinche fanno un tubo largo ovvero un pozzo vero. Il tutto costerebbe 1800 Bhat (neanche 40 Euro). Benno non ci ha pensato due volte e li ha dato i soldi. Venerdi' torneremo per vedere il pozzo nuovo.
I bambini e anche gli adulti qui nonhanno un'alimentazione equilibrata e questo si vede subito. Noi abbiamo portato angurie e arancie e gli abbiamo fatto distribuire dal "capo" del villaggio, con la condizione che i bambini si lavino le mani prima di toccare la frutta. L'igiene qui non esiste e questo ovviamente e' un problema fondamentale, anche sanitario. Dovevate vedere la ciottola d'acqua marrone che era destinata al lavaggio dei mani e come l'acqua dal marrone diventava nero. Allucinante
Habt ihr in der Schule auch die Reportagen ueber die Muellkinder in Brasilien sehen muessen? War ergreifend, oder?
In der Muellhalde von Mae Sot gibt es ein ganzes Dorf, das auf und vom Muell lebt. Wieder kommt eine NGO nach der anderen, sieht sich die Situation an, macht Fotos und Filme und wird nachher nie wieder gesehen. Aber die Fotos landen auf ihrer Homepage, versehen mit Spendenaufrufen. Wo das Geld hin ist, weiss keiner so richtig - aber sicher nicht auf der Muellhalde.
"Helfen ohne Grenzen" hat ihnen eine Schule aufgebaut und das Geld fuers Graben eines Brunnens gegeben. Wir waren heute dort, um den Fortschritt beim Bau des Brunnens anzuschauen und den Kindern Wassermelonen und Orangen zu bringen.
Wir hatten Glueck, dass gerade Trockenzeit ist. Ansonsten waere zum Muell noch zusaetzlich knoecheltiefer Schlamm voller Wuermer und Fliegen, sowie ein Gestank der einem den Atem raubt. Das Dorf liegt direkt an der Muellhalde, der Boden ist voller Plastik, Glasscherben - Muell eben. Und darauf laufen ueber 100 Menschen barfuss herum. Besonders bei Kindern konnte man die Auswirkungen ihrer Umgebung erkennen. Viele hatten rote Haarbueschel, was auf starken Vitaminmangel schliessen laesst, aufgedunsene Baeuche und Wunden, von denen die Fliegen gar nicht mehr verscheucht werden. Heavy, wirklich heavy.
Ihr haettet die Freude der Kinder sehen sollen, als der Dorfoberste das Obst austeilte! Jeder empfing schoen brav seinen Anteil und verschlang ihn mit einer Gier, die mich erschaudern liess.
Trotzemd gibt es hier mehrere Menschen, die mit ihrer Situation vollkommen zufrieden sind. Sie haben eine ganzjaehrige Einkommensquelle durch das Sammeln von Plastik undMetalle erhalten sie zwar einen Minimallohn, aber ab und zu findet sich auch was wertvolles im Muell...

Nach dem Dorf fuhren wir zur Schule, um mit dem Direktor zu plaudern. Es war zwar gerade kein Unterricht, aber trotzdem hielten sich ein paar Kinder im Klassenzimmer auf. Waehrend Benno mit dem organisatorischen Teil beschaeftigt war, unterhielten wir die Kinder mit unserer Digitalkamera. Jeder wollte sich auf dem kleinen Bildschirm anschauen, und auch die schuechternsten Kinder draengten sich irgendwann zur Kamera.
Abends goennten wir uns das erste Mal seit 4 Monaten eine Mahlzeit, wozu ein Messer benutzt werden muss. Steak vom lokalen Rind nach kanadischer Art. Ausserordentlich lecker!

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