01/02 Hoi An
In quattro siamo partiti in biciletta per vedere il mare che dista 5 km da Hoi An. Niente di spettacolare. Faccendo il lungo mare siamo finiti in un sentierino che ci portava verso delle baracche vicino al fiume (la strada andava tra mare e fiume). Da una di queste baracche e' uscito un ragazzo di ca 16 anni, chiedendoci dove vogliamo andare. Siamo finiti per spiegarli che volevamo pescare. Contento il ragazzo ci ha detto che suo padre e zio sono pescaioli e se volevamo li poteva chiamare per portarci sul fiume. Ci ha fatto accomodare davanti alla loro casa\baracca su sedie che sua sorella e madre (entrambe agitate) sono corse a prendere. Dopo l'arrivo del padre e zio siamo partiti con loro e Sang -il ragazzo- mentre la madre e sorella sono rimasti a sorvegliare le nostre bici. Esito della pesca dopo due ore erano due pesciolini piccolissimi. Sang era superdispiaciuto per noi - soprattutto per Tobi che era l'unico a non aver perscato proprio niente. Mille volte ci e' scusato per la mancanza di pesci. Era troppo carino preoccupandosi per noi tutto il tempo. Ci ha raccontato che lui impara l'inglese frequentando una classe serale. In casa non hanno abbastanza soldi per far andare a scuola tutti i figli. Essendo lui il piu' grande deve aiutare al padre a mantenere la famiglia. Solo suo fratello va a scuola. E' un peccato, perche' Sang e' un ragazzo molto sveglio e intelligiente.
Dopo la pesca abbiamo caricato le bici sulla barca e ci hanno riportati a Hoi An percorrendo piccolissimi fiumi idillici. Varie volte le bici si sono incastrati in delle piante che crescevano ai lati di questi fiumicini. Alla fine il zio, al quale appartiene la barca voleva 15 $ per tutta la gita. Li abbiamo dato 20 e altri 20 al ragazzo. Questo aveva lacrime negli occhi quando ci ha ringraziato, dicendo che e' tanto contento di poter aiutare sua famiglia con questi soldi. Tutta la scena era troppo emozionante. Ci siamo scambiati gli indirizzi e-mail e gia' l'indomani ci era arrivata una e-mail di ringraziamento da parte sua. Caro.
Nach dem Fruehstueck trafen wir uns fuer einen Ausflug mit den Fahrraedern zum Strand. Dort angekommen wurde uns sofort weisgemacht, dass Fahrraeder hier verboten seien. Mittels ausreichender Parkgebuehr durften wir dann zu Fuss zum leeren und windigen Strand weiterlaufen.
Kein Bock auf Strand. Also wieder aufs Rad und ueber Umwege doch auf die Strasse, die Stand entlang nach Sueden geht.
Als wir einen schmalen Pfad Fluss entlang weiter fuhren, trafen wir auf eine Huette wo ein Junge anfing, mit Pauli ein wenig sein Englisch zu ueben. Pauli erlaeuterte unser Interesse an einer Fischtour und sofort war der Junge Feuer und Flamme. Sein Vater und Onkel sind Fischer und natuerlich koennen wir mit ihnen fischen gehen. Wir mussten nur noch auf seinen Onkel warten, der das Boot besass.
Das Warten auf den Onkel vertrieben wir uns vor ihrer Huette zwischen Huehner und Kueken mit Plaudern mit der Familie, Sang der Junge betaetigte sich als Uebersetzer. Der Vater arbeitet als Fischer, die Mutter im Haus, die Schwester als Schneiderin und der 16 jaehrige Sang hilft dem Vater und besucht abends Englischkurse. Die Familie liebt ziemlich arm, zumal sie letztes Jahr aufgrund eines Sturms ihr Haus neu bauen mussten und deshalb bis zum Hals in Schulden stecken.Der Junge kann nicht mehr in die regulaere Schule gehen, da sie die jaehrlichen 50USD nicht aufbringen koennen. Der Englischkurs waere zwar auch gebuehrenpflichtig, aber der Lehrer gibt sie ihm momentan fuer umsonst. Es tat uns unheimlich leid fuer Sang. Er machte einen unheimlich cleveren Eindruck, war so freundlich - ein Junge der bei uns in die Universitaet gehen wurde und die besten Voraussetzungen fuer einen Spitzenjob haette. Sein Lebenstraum hingegen ist, an der Hotelrezeption oder als Reisefuehrer zu arbeiten.Ich druecke ihm ganz fest den Daumen.
Die ganze Familie war unheimlich nett und dankbar, als wir Suessigkeiten, Obst und Pauli seinen Flachmann mit Likoer austeilten.
Als der Onkel dann mit dem Boot und Angelzeug kam, gingen wir aufs einfache motorbetriebene Holzboot. In der Zwischenzeit rudete der Vater mit einem aus Bambus geflochtenen und mit Pech gedichteten Korb auf den Fluss hinaus, um nach unserem Koeder zu graben. Als er wieder zurueckkam, hatte er einen Sieb voller kleiner Garnelen.
Mit mir als Steuermann fuhren wir (wir vier, Vater, Onkel und Sang) ein Stueck den Fluss entlang. Irgendwann machten wir halt und bekamen im Schatten von Wasserkokosnusspflanzen - das Ufer ist voll davon - unsere Angelruten ausgeteilt.
Nach einer halben Stunde wurden die Leute nervoes, weil wir noch nichts gefischt hatten. Schliesslich wurden die Angeln wieder eingeholt und wir fuhren wieder zurueck in die Naehe ihrer Huette wo sie auf mehr Glueck hofften. Manu und Pauli liessen den Fischern ein Stein vom Herzen fallen als sie ein paar Fische rausholten. Zwar nur ganz kleine, die man nicht mal essen kann, aber das Erfolgserlebnis zaehlt.
Mehr als eine Stunde spaeter hatten wir einen Fang von 2 ganz, ganz kleinen und einem ganz kleinen Fisch. Der Junge entschuldigte sich endlos fuer unseren spaerlichen Fang und bot uns an, uns samt den Fahrraedern ueber den Fluss zurueck nach Hoi An zu fahren.
Die Fahrt fuehrte ueber einen schmalen Fluss, umgeben von Palmen, die aus dem Wasser ragten. Teilweise war es so eng, dass unsere Raeder in Mitleidenschaft gezogen wurden, worauf sich Sang wieder hundertmal entschuldigte.
Als wir eine Stunde spaeter am Anfang der Stadt anglegten, tat es uns richtig leid, uns von den Leuten - besonders von Sang - zu verabschieden. Der Junge war den Traenen nahe, als wir ihm 15 Euro zusteckten, zusaetzlich zu den 15 Euro fuer den Onkel fuers Boot. Beim Abschied wuenschte er uns das Beste fuer unsere Gesundheit und ein Wiedersehen mit vielen Kindern - ich hoffe nicht alle seine Wuensche gehen in Erfuellung...
Gleich am selben Tag hat er uns noch eine Email geschrieben und sich fuer den schoenen Tag bedankt. Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt.
Dopo la pesca abbiamo caricato le bici sulla barca e ci hanno riportati a Hoi An percorrendo piccolissimi fiumi idillici. Varie volte le bici si sono incastrati in delle piante che crescevano ai lati di questi fiumicini. Alla fine il zio, al quale appartiene la barca voleva 15 $ per tutta la gita. Li abbiamo dato 20 e altri 20 al ragazzo. Questo aveva lacrime negli occhi quando ci ha ringraziato, dicendo che e' tanto contento di poter aiutare sua famiglia con questi soldi. Tutta la scena era troppo emozionante. Ci siamo scambiati gli indirizzi e-mail e gia' l'indomani ci era arrivata una e-mail di ringraziamento da parte sua. Caro.
Nach dem Fruehstueck trafen wir uns fuer einen Ausflug mit den Fahrraedern zum Strand. Dort angekommen wurde uns sofort weisgemacht, dass Fahrraeder hier verboten seien. Mittels ausreichender Parkgebuehr durften wir dann zu Fuss zum leeren und windigen Strand weiterlaufen.
Kein Bock auf Strand. Also wieder aufs Rad und ueber Umwege doch auf die Strasse, die Stand entlang nach Sueden geht.
Als wir einen schmalen Pfad Fluss entlang weiter fuhren, trafen wir auf eine Huette wo ein Junge anfing, mit Pauli ein wenig sein Englisch zu ueben. Pauli erlaeuterte unser Interesse an einer Fischtour und sofort war der Junge Feuer und Flamme. Sein Vater und Onkel sind Fischer und natuerlich koennen wir mit ihnen fischen gehen. Wir mussten nur noch auf seinen Onkel warten, der das Boot besass.
Das Warten auf den Onkel vertrieben wir uns vor ihrer Huette zwischen Huehner und Kueken mit Plaudern mit der Familie, Sang der Junge betaetigte sich als Uebersetzer. Der Vater arbeitet als Fischer, die Mutter im Haus, die Schwester als Schneiderin und der 16 jaehrige Sang hilft dem Vater und besucht abends Englischkurse. Die Familie liebt ziemlich arm, zumal sie letztes Jahr aufgrund eines Sturms ihr Haus neu bauen mussten und deshalb bis zum Hals in Schulden stecken.Der Junge kann nicht mehr in die regulaere Schule gehen, da sie die jaehrlichen 50USD nicht aufbringen koennen. Der Englischkurs waere zwar auch gebuehrenpflichtig, aber der Lehrer gibt sie ihm momentan fuer umsonst. Es tat uns unheimlich leid fuer Sang. Er machte einen unheimlich cleveren Eindruck, war so freundlich - ein Junge der bei uns in die Universitaet gehen wurde und die besten Voraussetzungen fuer einen Spitzenjob haette. Sein Lebenstraum hingegen ist, an der Hotelrezeption oder als Reisefuehrer zu arbeiten.Ich druecke ihm ganz fest den Daumen.
Die ganze Familie war unheimlich nett und dankbar, als wir Suessigkeiten, Obst und Pauli seinen Flachmann mit Likoer austeilten.
Als der Onkel dann mit dem Boot und Angelzeug kam, gingen wir aufs einfache motorbetriebene Holzboot. In der Zwischenzeit rudete der Vater mit einem aus Bambus geflochtenen und mit Pech gedichteten Korb auf den Fluss hinaus, um nach unserem Koeder zu graben. Als er wieder zurueckkam, hatte er einen Sieb voller kleiner Garnelen.
Mit mir als Steuermann fuhren wir (wir vier, Vater, Onkel und Sang) ein Stueck den Fluss entlang. Irgendwann machten wir halt und bekamen im Schatten von Wasserkokosnusspflanzen - das Ufer ist voll davon - unsere Angelruten ausgeteilt.
Nach einer halben Stunde wurden die Leute nervoes, weil wir noch nichts gefischt hatten. Schliesslich wurden die Angeln wieder eingeholt und wir fuhren wieder zurueck in die Naehe ihrer Huette wo sie auf mehr Glueck hofften. Manu und Pauli liessen den Fischern ein Stein vom Herzen fallen als sie ein paar Fische rausholten. Zwar nur ganz kleine, die man nicht mal essen kann, aber das Erfolgserlebnis zaehlt.
Mehr als eine Stunde spaeter hatten wir einen Fang von 2 ganz, ganz kleinen und einem ganz kleinen Fisch. Der Junge entschuldigte sich endlos fuer unseren spaerlichen Fang und bot uns an, uns samt den Fahrraedern ueber den Fluss zurueck nach Hoi An zu fahren.
Die Fahrt fuehrte ueber einen schmalen Fluss, umgeben von Palmen, die aus dem Wasser ragten. Teilweise war es so eng, dass unsere Raeder in Mitleidenschaft gezogen wurden, worauf sich Sang wieder hundertmal entschuldigte.
Als wir eine Stunde spaeter am Anfang der Stadt anglegten, tat es uns richtig leid, uns von den Leuten - besonders von Sang - zu verabschieden. Der Junge war den Traenen nahe, als wir ihm 15 Euro zusteckten, zusaetzlich zu den 15 Euro fuer den Onkel fuers Boot. Beim Abschied wuenschte er uns das Beste fuer unsere Gesundheit und ein Wiedersehen mit vielen Kindern - ich hoffe nicht alle seine Wuensche gehen in Erfuellung...
Gleich am selben Tag hat er uns noch eine Email geschrieben und sich fuer den schoenen Tag bedankt. Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt.




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