Manu&Tobi in anywhere

 

Sunday, January 21, 2007

19/1 Sam Neua - Vietnam

Per risparmiare soldi e tempo abbiamo deciso di prendere l'autobus diretto per Than Hoa alla costa vietnamese, invece di fare il viaggio da Laos a Hanoi a tratti. Non sembra essere pero' un servizio molto utilizzato dai laotiani visto che noi in 5 turisti eravamo gli unici passeggeri. Al confine laotiano infatti il nostro autista ci ha spiegato - tramite un ragazzo che parlava un po' di inglese - che lui non va avanti perche' 5 sono pochi ed il viaggio li costa troppo. Noi sapevamo che all'altra parte, in Vietnam, non ci sara' piu' autobus per proseguire il viaggio e percio' ci siamo rifiutati di scendere dal bus. Dopo tante discussioni - nel frattempo l'autista aveva anche "perso" il passaporto - si e' fatto fare un permesso al confine laotiano e siamo ripartiti. Noi, convinti di aver vinto la battaglia eravamo contentissimi - fino al confine vietnamese, dunque 2 minuti. I vietnamesi non lo facevano entrare perche' il permesso era valido solo per un giorno ed era impossibile andare e tornare entro mezzanotte. Confrontati con questa realta' ci siamo arresi, ci siamo fatti restituire parte dei soldi pagati ed abbiamo cercato un Guest House in questo paesino di confine - orribile. Fatto il check in per la stanza che ci offrivano ad un prezzo allucinante - tanto non potevamo andare da nessun'altra parte - siamo andati alla scoperta del paese. Era come essere alieni arrivati sulla terra. Tutti ci guardavano, i piu' corraggiorsi ci salutavano in inglese. Mentre Eva ed io abbiamo proceduto sulla via principale, anzi sull'unica via del paese, i ragazzi sono spariti. Li abbiamo ritrovati dentro una casa, seduti su una piattaforma di legno rialzata dal pavimento, che funge sia da tavolo che da letto, a mangiare tofu fresco e bere whiskey di riso. Tutte e due le cose fatte dalla famiglia che ci ospitava. Ci hanno fatto vedere la produzione. Il tofu per me era imangiabile ed il whiskey inbevibile, ma i ragazzi ne erano entusiasti. Cosi' ci e' venuto il dubbio se non era il tabacco speciale nel bong (pipa d'acqua di bambu') che loro hanno accetato di fumare che li faceva piacere il cibo. Quando noi volevamo salutare la famiglia a nostra sorpresa sono arrivati con riso, carne, verdura ed una cosa che secondo noi era sangue cotto e ci hanno invitati a sederci e mangiare con loro. Non potevamo dire di no, e cosi' ci siamo buttati a mangiare cercando di non pensare agli ingridienti - in Vietnam usano mangiare cani.
Dopo questa esperienza speciale abbiamo continuato la scoperta del paese trovando un Karaoke bar, il quale hanno aperto solo per noi. Ma con noi sono arrivati immediatamente laotiani per vederci.Prima hanno cantato loro, ma all'unica canzone che era parte in inglese, sha la la lala, sha lala in the morning, Tobi e Ronan si sono buttati e hanno fatto una show che meritava essere valutata da superstars o amici della De Filippi. Spettacolare. Eva li ha filamti, se riusciamo mettiamo il film nella homepage.

Good morning Vietnam!In weiser Voraussicht haben wir (Luc, der Australier; Ronan, der Ire und Eva, die Spanierin) uns Tickets fuer den Direktbus nach Tanh Hoa gekauft, um schlussendlich nicht ohne Verbindungsbus auf der vietnamesischen Grenze zu landen. Der Grenzuebergang ist erst seit ein paar Jahren offen und dementsprechend noch nicht recht erschlossen.Im Bus waren wir fuenf die einzigen Passagiere. Als wir in Nam Neua, dem laotischen Grenzdorf ankamen und die Ausreiseformalitaeten erledigt hatten, meinte unser Busfahrer ploetzlich, er wuerde nicht mehr weiterfahren. Wir wuerden unser Geld zwar teilweise zurueckbekommen, aber 5 Leute sind einfach zu wenig um weitere 6 Stunden nach Tanh Hua zu fahren.Wir boykottierten. Nachdem wir ihm vorgeworfen hatten, keine Lust zu haben, wir aber die Tickets bis nach Tanh Hua gekauft hatten und wir da jetzt auch hin wollen, behauptetet er dass er keinen Reisepass haette (verloren!?!) und auf der anderen Seite der Grenze ein Bus weiterfahren wuerde. Eva blieb hartnaeckig, bis wir nach 3 Stunden, mit Hilfe von Grenzbeamten als Uebersetzer schliesslich - mit einem provisorischen Reisepass fuer den Fahrer - doch nach Vietnam weiterfuhren.Am vietnamesischen Grenzposten mussten wir waehrend des Untersuchens unsere Gepaecks (das gab's bis jetzt noch nie) uns die Einreise durch Gewichtstemmen erst verdienen. Leider war fotografieren verboten. Der Reisepass unseres Busfahrers war nichts anderes als die Kopie seiner Identitaetskarte und ein haendisch gefertigter Schrieb. Als er ihn den Vietnamesen zeigte, lachten sie ihn aus und meinten dass er damit wohl eher nicht in ihr Land duerfte. Ach du Sch....! Das Herumdiskutieren fing wieder von vorne an. Der Busfahrer wollte seinen 'verlorenen' richtigen Pass einfach nicht herausruecken. Schlussendlich liessen wir uns den Grossteil unseres Geldes zurueckgeben, sagten dem Busfahrer dass er kein netter Mensch sei und gingen zu Fuss weiter ins vietnamesische Grenzdorf.
Was fuer ein Kaff! Ueberall lag Muell, Hunde liefen um die Kochstellen herum und es stank entsetzlich. Obwohl jeder behauptete, es gaebe heute keine Busse mehr nirgendwohin, versuchten wir trotzdem, ein Gefaehrt (Bus, Privatfahrzeug, LKW) irgendwohin zu finden. Hoffnungslos!
Das einzige Guesthouse im Dorf war zwar schlecht, dafuer aber teuer. Als wir dort eingecheckt hatten, sind wir zu viert - Luke war immer noch schlecht - durch das Dorf spaziert.
Keine nette Bar lachte uns entgegen. Ronan und ich entdeckten aber ein Haus am Strassenrand, wo mit zwei Maschinen Reis aus den Huelsen geloest und Tofu gemacht wurde. Als wir uns dafuer interessierten und fragten, ob wir vom frisch gepressten Tofu probieren koennten, wurden wir nach hinten in den Wohn- und Schlafraum (erinnert mich stark an unsere Wohnung in Muenchen) eingeladen. Nur, um ein wenig Tofu zu essen koennen wir ja bleiben. Aber beim Tofu blieb es nicht. Nach dem Tofu mussten wir mit ihnen eine Wasserpfeife aus Bambus rauchen und Reiswhiskey (stank fuerchterlich!) trinken. Dann kam das Essen. Ich will nicht wissen, was unsere Maegen alles verarbeiten mussten. Sicher nur Schwein, auch wenn man in Veitnam auch Hunde auf den Tisch bekommen kann. Der Reis und das Gemuese war gut. Sonst gab es noch Fisch und Fleisch, was eher Geschmacksache war, und fest gekochtes Blut - wie unsere Blutwurst. Das Blut schmeckte zwar ziemlich aehnlich, aber ich beliess es bei einer Kostprobe. Zum Glueck war Luke nicht dabei, es waere fuer seinen angeschlagenen Magen das Todesurteil gewesen. Die Familie ueberliess uns das Highlight: den im Topf angebrannten Reis. Wer diese Delikatesse mal probieren moechte kann es auch einfach zu Hause nach kochen. Aber die Leute waren unheimlich nett. Mit Haenden und Fuessen versuchten wir uns zu verstaendigen, aber wir brauchten schon eine halbe Stunde, um unsere Namen auszutauschen. Als wir auf Ronan zeigten und 'Ronan' sagten, dasselbe bei Eva, Manu und mir machten und fragend auf den Vater zeigten, bekamen wir immer nur 'Vietnam' als Antwort. Schliesslich glaube ich, waren wir uns stumm einig, dass wir nach den Namen nicht mehr wissen, was reden. Also sagten wir 'Goodbye', bedankten uns und suchten im Dorf nach einer Kneipe. Warum nicht Karaoke? Die Bar war zwar leer, aber sauber und richtig gemuetlich.
Travelln macht einen zum Weichei. Wir wollten eigentlich nur einen Absacker trinken, aber es war gerade mal 19 Uhr als wir in die Kneipe kamen. Man kann mit einer Hand abzaehlen wie oft wir die letzten 3 Monate nach Mitternacht noch unterwegs waren. Keine Ahnung warum. Wir schieben es darauf, dass den ganzen Tag neue Eindruecke verarbeiten und Loesen von unvorhergesehenen Problemen einen am fruehen Abend schon fertig ins Bett fallen lassen. Eigentlich sind wir ueberhaupt nicht zu beneiden ;-)
Also bestellten wir uns Kaffee und versuchten uns am Karaokesingen. Bei 'Vietnam sucht den Superstar' wuerde uns die Jury schreiend aus den Proberaum werfen. Selbst mit lesbaren Schriftzeichen, scheiterte unsere Gesangskunst an Melodie und Aussprache. Aber als sie endlich 'Sha-La-La-La-La' (halb englisch, halb vietnamesisch) herausrueckten waren wir nicht mehr zu stoppen. Und ein wenig Uebung und ein paar Bier spaeter hatten wir selbst mit vietnamesischen Songs (unterstuetzt von Vietnamesen) keine Probleme mehr. Ich haette mir nie gedacht, dass Karaoke sogar Spass machen kann!

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